Effectuation

Effectuation planen: mit dem anfangen, was da ist.

Du hast Effectuation gelernt und willst es mit einer Gruppe machen. Hier liegt der Ablauf dafür schon: zwei Größen, sechs Methoden im Koffer und fünf Arbeitsbögen (Handlungsanlass, Mittel-Inventur, Leistbarer Einsatz, Partner-Radar, Erster Schritt). Größe aussuchen, umbauen, bis es zu deiner Gruppe passt, losgehen.

Ausprobieren ohne Konto · Export als PDF, Word und Excel

Der Prozess liegt als Ablauf da

Mittel inventarisieren, überlegen, was daraus werden könnte, den leistbaren Einsatz festlegen, Partner gewinnen, den ersten Schritt gehen. In zwei Stunden knapp, im Halbtag mit Marktplatz und Regatta.

Zu jedem Prinzip eine Methode

Bird in Hand, Affordable Loss, Crazy Quilt, Lemonade, Pilot in the Plane. Im Koffer steht zu jedem eine Methode mit Zeiten, Material und Stolperfallen, zu den ersten drei auch ein A4-Bogen.

Auch mit Piraten an Bord

Wer die Bucht-Bildwelt aus Piratize mag: Polynesisches Segeln und die Kaperfahrt liegen als Vorlagen daneben. Effectuation ist das Fundament, Piratize das Segelrevier.

So geht’s

  1. Größe wählen: zwei Stunden zum Einstieg oder der Halbtag mit Drehbuch.
  2. Ablauf anpassen: Blöcke tauschen, Zeiten ändern, Bögen aus dem Material dazulegen.
  3. Durchführen und exportieren: Regie-Pult für dich, PDF oder Word für alle anderen.
Zwei-Stunden-Ablauf öffnen

Im Vergleich

Woher das kommt, und was hier dazukommt

Die Prinzipien hat Saras D. Sarasvathy beschrieben. Was im deutschsprachigen Raum daraus geworden ist, mit Mittel-Inventur, leistbarem Einsatz und Handlungsanlass als Werkzeugen, kommt aus der Effectuation-Community um Michael Faschingbauer und René Mauer. Dort haben wir es gelernt, und das merkt man den Bögen an. Was es bisher nicht gab: ein Planungswerkzeug dafür. Wer einen Workshop vorbereitet, hat Folien, eine Tabelle und ein Miro-Board offen. Hier steht der Ablauf mit Timing, die Bögen sind gedruckt in fünf Minuten.

  • Zwei Abläufe mit echtem Timing, ein dritter (90 Minuten) ist in Arbeit.
  • Sechs Methoden mit Zeitspanne, Material und Stolperfallen.
  • Fünf Arbeitsbögen als A4, eigene Gestaltung, druckfertig.
  • Server in Deutschland, Teilnehmende brauchen kein Konto.
  • Die Linse „Ungewissheit“ hilft vorher zu klären, ob Effectuation überhaupt das passende Werkzeug ist.

Häufige Fragen

Was ist Effectuation?

Eine Entscheidungslogik für Situationen, in denen sich die Zukunft nicht vorhersagen lässt. Saras D. Sarasvathy hat sie aus Interviews mit erfahrenen Unternehmer:innen herausgearbeitet: Sie fangen mit ihren Mitteln an, begrenzen den Einsatz, gewinnen Partner, nutzen Zufälle und gestalten den Teil der Zukunft, den sie beeinflussen können. Im deutschsprachigen Raum ist das Standardwerk dazu „Effectuation“ von Michael Faschingbauer (Schäffer-Poeschel).

Welche fünf Prinzipien gibt es?

Bird in Hand (mit den vorhandenen Mitteln anfangen), Affordable Loss (den leistbaren Einsatz festlegen), Crazy Quilt (Partnerschaften mit Leuten, die selbst etwas einbringen), Lemonade (Umstände und Zufälle nutzen) und Pilot in the Plane (die Zukunft gestalten, soweit man sie beeinflussen kann). Der Ablauf hier folgt dieser Reihenfolge.

Wie lange dauert ein Effectuation-Workshop?

Zwei Stunden reichen für den Kern: Mittel-Inventur, leistbarer Einsatz, Partner, erster Schritt. Ein halber Tag hat Platz für den Impuls zu den Prinzipien, den Marktplatz, auf dem Crews entstehen, und die Regatta, in der Überraschungen eingebaut werden. Beides liegt hier als Ablauf bereit.

Für wen ist das?

Für alle, die ein Vorhaben haben und nicht wissen, wie es ausgeht: Gründende, Intrapreneure, Teams vor einem Neustart, Studierende in der Gründungslehre. Und für die, die solche Gruppen begleiten: Trainer:innen, Coaches, Dozierende, Gründungsberatung, Effectuation Experts.

Was hat Piratize damit zu tun?

Piratize ist das Framework von Tools for Tomorrow für Arbeit unter Ungewissheit, und Effectuation ist sein Fundament. Die Bildwelt (Bucht, Kaperfahrt, Crew, Wetterlagen) taucht deshalb auch in den Effectuation-Vorlagen auf. Wer sie ganz haben will, nimmt die Vorlagen „Polynesisches Segeln“ und „Kaperfahrt“.

Wann taugt Effectuation nicht?

Wenn das Ziel feststeht, der Weg bekannt ist und nur noch Umsetzung fehlt. Dann ist ein Plan schneller. Die Linse „Ungewissheit“ hilft, vorher zu bestimmen, wie viel offen ist.

Kostet das etwas?

Der Zwei-Stunden-Ablauf, die Methoden und der Bogen „Handlungsanlass“ sind kostenlos. Der Halbtag ist als Ablauf ebenfalls frei; bezahlt wird das Durchführungspaket mit Drehbuch je Block, den fünf Bögen, Checklisten und Einladungstext.

Fang mit zwei Stunden an.

Mittel-Inventur, leistbarer Einsatz, Partner-Radar, erster Schritt. Danach hat jede Person im Raum einen Schritt mit Datum. Ohne Konto, sofort im Editor.

von Tools for Tomorrow · Server in Deutschland — offengelegt