Design Thinking

Design Thinking planen — von 90 Minuten bis zur ganzen Woche.

Vier Größen mit fertigem Ablauf, sechs Prozessphasen, 54 Methoden mit echtem Timing und Materialliste. Du suchst dir die Größe aus, der Rest steht schon — und lässt sich umbauen, bis er zu deiner Gruppe passt.

Kein Konto nötig zum Ausprobieren · Export als PDF, Word und Markdown

4Größen mit fertigem, getimtem Ablauf
6Prozessphasen, nach denen die Bibliothek sortiert
54Methoden, die im DT-Prozess mitspielen
0Einstieg — dauerhaft, kein Testphasen-Trick

Jede Größe hat schon einen Ablauf

Schnupperkurs, halber Tag, ganzer Tag, Sprint-Woche — als getimter Plan, nicht als Phasen-Grafik zum Nachbauen.

Methoden nach Phase, nicht nach Alphabet

Du stehst vor der Ideenphase und brauchst was Öffnendes? Die Bibliothek ist nach dem Prozess sortiert, mit Zeiten und Stolperfallen.

Der Tag hört nicht beim Plan auf

Regie-Pult für die Durchführung, Whiteboard für die Fläche, Fotoprotokoll für danach. Alles im selben Konto.

Die Größen-Treppe

In allen Größen — such dir eine aus.

Jede Stufe ist ein fertiger Ablauf, kein Phasenbild zum Abmalen. Öffnen, an deine Gruppe anpassen, loslegen. Die letzte Stufe bauen wir gerade — das sagen wir lieber, als es zu behaupten.

  1. Schnuppern90 MinutenEin kompletter Durchlauf im Miniformat: In Paaren gestaltet ihr den Schlüsselbund des Gegenübers neu — interviewen, verdichten, skizzieren, bauen, testen. Danach hat jede:r einmal alle sechs Phasen erlebt und hält einen Prototyp in der Hand.Plan-EngineAblauf öffnen →
  2. Halber Tag4 StundenDer ganze Bogen an einem echten Problem: Challenge schärfen, Nutzerin verstehen, Standpunkt beziehen, Ideen erzeugen, auswählen, als Papierprototyp greifbar machen. Das Format für Teams, die die Methode nicht erklärt, sondern erlebt haben wollen.Plan-Engine + MethodenkofferAblauf öffnen →
  3. Ganzer Tag1 TagVormittags raus zu echten Menschen und verstehen, nachmittags Ideen, Prototyp und Test — mit Iterationsschleife und Mittagspause, die sich selbst rechnet. Wenn zwei Tage besser passen: dieselbe Treppe hat auch eine Zwei-Tages-Vorlage.Plan-Engine + Regie-Pult + FotoprotokollAblauf öffnen →
  4. Sprint-Woche5 TageFünf Tagesblöcke als Gerüst — Scoping, Schulung, Interviews, Synthese, Prototyp und Test. Die Feinplanung machst du je Tag; das Board daneben trägt Aufgaben, Material und Verantwortliche durch die Woche.Plan-Engine + Aufgaben-BoardAblauf öffnen →
  5. ProjektbegleitungWochen bis MonateEin mehrmonatiger Prozess ist keine Vorlage, sondern ein Verbund: mehrere Sessions, ein Phasen-Kanban dazwischen, Teilnehmende mit Einladung und Anwesenheit, Zwischenergebnisse, die weiterlaufen. Die Bausteine stehen alle — die geführte Strecke, die sie zusammenbindet, bauen wir gerade.Plan-Engine + Aufgaben-Board + Seminar-Reichin Arbeit

Was drinsteckt

Was für deinen DT-Workshop bereitliegt

  • Fertige Abläufe in vier GrößenVon 90 Minuten bis zur Sprint-Woche — getimt, mit Material und Moderationshinweisen.
  • Methoden nach ProzessphaseNicht alphabetisch, sondern danach, wo du gerade stehst — mit Öffnen/Schließen-Signal.
  • Timing, das mitdenktBlock verlängern, alles rutscht mit. Puffer werden zuerst gefressen, Pausen bleiben stehen.
  • Regie-Pult für den Tag selbstLaufender Ablauf, Restzeit, Meilensteine — statt Zettel und Blick auf die Uhr.
  • Whiteboard für Synthese und ClusterUnendliche Fläche für Affinity-Diagramm, Journey und Ideenwand — in Deutschland gehostet.
  • Raus als PDF, Word oder Foto-ProtokollDrehbuch für dich, Handout für die Gruppe, Dokumentation für danach.

Der Prozess

Die Bibliothek kennt den Prozess.

Kategorien sortieren nach dem Bogen eines Workshops, Anlässe nach dem Thema — und diese Achse nach dem Design-Thinking-Prozess. Du weißt, wo du stehst, und suchst genau dort. Öffnende und schließende Phasen wechseln sich ab; wer nur öffnet, kommt nie an.

  1. VerstehenöffnetDas Problem greifen, bevor man es löst: Challenge schärfen, Wissen sammeln, Annahmen offenlegen.10 Methoden im KofferDesign Challenge formulierenProblem StatementStakeholder-MapResearch-Mindmap
  2. BeobachtenöffnetRaus aus dem Workshopraum, rein ins echte Leben: zuhören, zuschauen, selbst erleben.9 Methoden im KofferExploratives InterviewInterview-Leitfaden bauenFly on the WallWhat? How? Why?
  3. Standpunkt beziehenschließtAus vielen Eindrücken wird eine Sichtweise: verdichten, Muster finden, das Bedürfnis auf den Punkt bringen.9 Methoden im KofferJobs to be doneResearch-DownloadAffinity DiagrammingEmpathy Map
  4. Ideen findenöffnetErst Menge, dann Auswahl: viele Richtungen aufmachen und die vielversprechenden auswählen.21 Methoden im KofferWie-können-wir-FragenKlassisches BrainstormingBrainwriting 6-3-5Crazy 8s
  5. Prototypen bauenschließtDie Idee anfassbar machen — schnell, billig, unfertig. Zum Wegwerfen gebaut, zum Lernen gedacht.6 Methoden im KofferPapierprototypingMock-up bauenStoryboardAppearance-Prototyp
  6. TestenschließtDen Prototyp echten Nutzer:innen in die Hand geben und zuhören statt verteidigen.7 Methoden im KofferAnnahmen-CheckWizard-of-Oz-TestRollenspiel-TestNutzertest-Runde

Alle Methoden im Koffer ansehen

So geht’s

  1. Größe wählen: 90 Minuten zum Schnuppern oder gleich der ganze Tag.
  2. Ablauf anpassen — Blöcke tauschen, Zeiten ändern, Methoden aus der Phase nachlegen.
  3. Durchführen und exportieren: Regie-Pult für dich, PDF oder Word für alle anderen.
90-Minuten-Ablauf öffnen

Für wen das ist

  • Innovationsteams
  • Trainer:innen
  • Facilitator
  • Lehrende & Dozierende
  • Produktteams
  • Gründerteams
  • Verwaltung & Organisationsentwicklung
  • Agenturen

Ob du Design Thinking zum ersten Mal in einer Gruppe ausprobierst oder seit Jahren Sprints moderierst: Die Abläufe tragen Anfänger:innen durch den vollen Prozess und lassen sich von Profis in Minuten auf den eigenen Stil umbauen.

Im Vergleich

Wissen ohne Werkzeug, Werkzeug ohne Wissen — dazwischen fehlt was.

Die großen DT-Adressen erklären den Prozess hervorragend und lassen dich dann mit PowerPoint und einer Vorlagen-Sammlung allein. Planungstools haben ein paar DT-Vorlagen in der Bibliothek, aber keine Ahnung vom Prozess. Wir versuchen beides — und sagen dazu, was noch fehlt.

MerkmalFacilitoolsVorlagen-PDF + Miro-Board
AblaufGetimter Plan in vier Größen, änderbarPhasengrafik zum Nachbauen
MethodenMit Zeitspanne, Material, StolperfallenNamen und ein Satz dazu
Während des WorkshopsRegie-Pult mit Restzeit und MeilensteinenAusgedruckter Plan, Blick auf die Uhr
DanachFoto-Protokoll, Aufgaben, ExportBoard-Screenshot im Chat
HostingDeutschland, AVV-fähigJe nach Anbieter außerhalb der EU

Miro und Co. sind gute Flächen — wir vergleichen hier nicht die Fläche, sondern die Planung des Prozesses drumherum.

Design Thinking planen: Was in der Vorbereitung wirklich zählt

Die Größe entscheidet, nicht die Methode

Der häufigste Planungsfehler ist ein zu großer Anspruch für zu wenig Zeit. In 90 Minuten lässt sich der ganze Prozess erleben — aber nur an einem winzigen, persönlichen Gegenstand, nicht an der Unternehmensstrategie. Für ein echtes Problem brauchst du mindestens einen halben Tag, und selbst dann bleibt für Nutzerkontakt kaum Raum. Deshalb liegen hier verschiedene Größen bereit statt einer Universalvorlage: Du wählst zuerst die Zeit, die du wirklich hast, und bekommst einen Ablauf, der dazu passt.

Öffnen und Schließen im Wechsel

Jede Prozessphase hat eine Richtung: Verstehen, Beobachten und Ideen finden öffnen den Raum, Standpunkt, Prototyp und Test verengen ihn wieder. Workshops scheitern selten an schlechten Ideen, sondern daran, dass eine Gruppe zu lange offen bleibt und nie zu einer Entscheidung kommt — oder zu früh zumacht und die erste Idee durchzieht. Die Phasen-Achse in der Bibliothek zeigt dir zu jeder Methode ihre Richtung, damit dein Ablauf atmet statt nur zu sammeln.

Wann Design Thinking die falsche Wahl ist

Design Thinking taugt für unklare Probleme, bei denen die Bedürfnisse der Menschen den Ausschlag geben. Es taugt nicht, wenn die Aufgabe technisch eindeutig ist, wenn die Entscheidung längst gefallen ist und nur noch Zustimmung eingesammelt werden soll, oder wenn niemand mit echten Nutzer:innen sprechen darf. Dann wird es Theater mit Haftnotizen, und die Gruppe merkt das schneller als die Moderation. Ehrlich zu prüfen, ob das Format passt, gehört zur Vorbereitung — genauso wie die Frage, welches andere Format besser wäre.

Material ist Teil der Methode

Prototypenphasen scheitern regelmäßig an fehlendem Zeug. Papier, dicke Marker, Klebeband, Schere, Knete, alte Kartons — je banaler, desto besser, denn der Prototyp soll unfertig aussehen. Jede Methode hier bringt ihre Materialliste mit, sodass die Vorbereitungsliste beim Planen von selbst entsteht statt am Vorabend im Kopf.

Du willst erst mal nachlesen?

Das große Nachschlagewerk liegt auf unserer Schwesterseite: Methodenkatalog mit Steckbriefen zu jeder DT-Methode, nach Phasen sortiert, mit Beispielen und Hintergrund. Hier planst du, dort liest du.

Zum Methodenkatalog auf tomorrow.tools

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Design-Thinking-Workshop?

Von 90 Minuten bis zu mehreren Monaten — je nachdem, ob die Gruppe die Methode kennenlernen oder ein echtes Problem lösen soll. Zum Schnuppern reichen 90 Minuten für einen kompletten Durchlauf im Miniformat; für ein echtes Thema plane mindestens einen halben Tag, besser einen ganzen. Alle vier Größen liegen hier als fertiger Ablauf bereit.

Welche Phasen hat Design Thinking?

Verstehen, Beobachten, Standpunkt beziehen, Ideen finden, Prototypen bauen, Testen. Manche Modelle fassen das zu fünf Schritten zusammen, andere ziehen es auf sieben auseinander — die Logik bleibt gleich: erst öffnen, dann verdichten, und im Zweifel eine Schleife zurück. Wichtiger als die Zahl der Kästchen ist der Wechsel zwischen Öffnen und Schließen.

Was brauche ich an Material?

Haftnotizen, dicke Marker, Papier, Klebeband, Schere — und für die Prototypenphase alles, was sich schnell zusammenstecken lässt. Jede Methode hier bringt ihre eigene Materialliste mit, die sich in die Vorbereitung übernehmen lässt. Fertig gepackte Kisten gibt es im Shop, nötig sind sie nicht.

Wie viele Teilnehmende sind sinnvoll?

Fünf bis zwanzig, in Kleingruppen von drei bis fünf. Darunter fehlt die Reibung, darüber wird die Synthese zäh und du brauchst Co-Moderation. Die Methoden im Koffer sagen jeweils dazu, für welche Gruppengröße sie gebaut sind.

Ist Design Thinking dasselbe wie ein Design Sprint?

Nein. Design Thinking ist ein Denk- und Vorgehensmodell mit offenem Zeitrahmen, der Design Sprint ein festes Fünf-Tage-Format mit fixem Ablauf. Der Sprint borgt sich viel davon, kürzt aber die offene Erkundung zugunsten von Tempo.

Wann taugt Design Thinking nicht?

Wenn das Problem technisch eindeutig ist, wenn die Lösung längst feststeht und nur noch Zustimmung eingesammelt werden soll, oder wenn niemand mit echten Nutzer:innen sprechen darf. Dann ist es Theater mit Haftnotizen — und andere Formate passen besser.

Kostet das etwas?

Nein. Abläufe planen, Methoden nutzen, exportieren: kostenlos und ohne Testphasen-Trick. Bezahlt wird nur Tiefe — mehr KI-Kontingent, größere Teams, kaufbare Konzepte.

Fang mit 90 Minuten an.

Ein kompletter Durchlauf am Schlüsselbund — danach weiß deine Gruppe, was Design Thinking ist, weil sie es gemacht hat. Ohne Konto, sofort im Editor.

von Tools for Tomorrow · in Deutschland gehostet