Kanban

Kanban-Board, kostenlos und in Deutschland gehostet.

Spalten anlegen, Karten reinziehen, abhaken. Mit Checklisten, Fristen, Labels, Kommentaren und Verantwortlichen. Für Projekte, Redaktionspläne, Umzüge, Studienarbeiten und alles rund um deine Workshops. Dein Trello-Board darf mitkommen, und wieder gehen.

Ein Klick, kein Namensfeld, keine Kreditkarte

0kostet das Kanban-Board — ohne Kreditkarte, ohne Testphase
2Wege rein und raus: Trello-Import und JSON-Export
8Labelfarben und Tafelhintergründe, auf Kontrast gebaut
0Karten gehen verloren, Gelöschtes wandert ins Archiv

Alles, was ein Kanban-Board braucht

Spalten und Karten per Drag & Drop, Checklisten, Fristen, acht Labelfarben, Cover, Kommentare, Verantwortliche, Filter und Volltextsuche. Weggeräumtes wandert ins Archiv und bleibt auffindbar.

Viele Karten auf einmal

Mehrere Karten auswählen und gemeinsam verschieben, labeln, befristen, abhaken, duplizieren oder archivieren, ohne Stückzahl-Grenze. Das ist die Handbewegung, die man täglich hundertmal braucht.

Rein und raus ohne Schranke

Trello-Export einlesen: Listen, Karten, Beschreibungen, Fristen, Labels und Checklisten kommen mit. Dein Kanban-Board geht jederzeit als JSON wieder raus. Kein Lock-in, auch nicht bei uns.

So sieht ein Kanban-Board hier aus

Bildschirmfoto aus der laufenden Anwendung: vier Spalten, zwölf Karten zum Abhaken, darüber Suche, Labelfilter und die Umschalter auf Tabelle und Kalender.

Ein Kanban-Board mit den Spalten Vorbereitung, Läuft, Erledigt und Danach und zwölf Karten, darüber Suchfeld und Filter

Was drinsteckt

Was auf dem Kanban-Board geht

  • Spalten & Karten, frei gebautDrei Spalten stehen beim Anlegen schon drin. Umbenennen, einfärben, verschieben, neue anlegen: Die Struktur bestimmst du.
  • Checklisten, Labels, FristenKarten mit Unterpunkten, Farbmarken, Anhängen und Titelbild. Was bis wann fertig sein muss, steht an der Karte.
  • Zu mehreren am Kanban-BoardEinladungslink erzeugen, Karten Personen zuweisen, an der Karte kommentieren. Ein Verlauf zeigt, wer was geändert hat.
  • Viele Karten auf einmalAuswählen und gemeinsam verschieben, labeln, befristen, abhaken, duplizieren, archivieren, ohne Stückzahl-Grenze.
  • Trello-Board übernehmenTrello-Export einlesen, alles landet als Listen und Karten. Was nicht mitkam, sagen wir dir offen. Raus geht es als JSON.
  • Erledigtes wandert ins ArchivErledigtes verschwindet aus dem Blick und bleibt im Archiv auffindbar.

So geht’s

  1. Kanban-Board anlegen — ein Klick, drei Spalten stehen schon drin. Kein Namensfeld vorher.
  2. Karten reinschreiben, Checklisten, Fristen und Labels dranhängen.
  3. Ziehen, abhaken, Leute per Link dazuholen. Fertig ist links, erledigt ist weg.
Kanban-Board anlegen

Für wen das ist

  • Trainer:innen
  • Facilitator
  • Coaches
  • Teamleads
  • Lehrende & Dozierende
  • Scrum Master
  • Personalentwicklung
  • Moderator:innen

Für alle, die ein sauberes Kanban wollen, dessen Daten in Deutschland liegen: Projekt, Redaktionsplan, Studienarbeit oder Vereinsvorstand. Und für alle, die vor Gruppen arbeiten, kommt der Workshop-Teil obendrauf: Aus dem fertigen Ablauf entsteht ein Kanban-Board mit Material- und Vorbereitungskarten.

Im Vergleich

Was uns von Trello unterscheidet

Trello ist ein sehr gutes Kanban-Board mit vielen Jahren Vorsprung, das erzählen wir nicht klein. Drei Dinge sind hier anders: wo deine Daten liegen, wie leicht du wieder rauskommst, und was drumherum steht.

MerkmalFacilitoolsTrello
UmzugTrello-Export einlesen, eigenes JSON rein und rausExport vorhanden
DatenstandortServer in Deutschland, AVV nach Art. 28 DSGVOUS-Cloud (Atlassian)
PreisIm kostenlosen Zugang enthaltenEigenes Abo pro Kopf ab Team-Funktionen
ZusammenarbeitEinladungslink, Zuweisung, Kommentare, VerlaufAusgereift, mit feineren Rollen und Rechten
BarrierefreiheitPflichtziel BITV 2.0 / EN 301 549, von Anfang an mitgebautTeilweise, kein öffentliches BITV-Ziel
DrumherumWhiteboard, Ablauf, Live-Beteiligung und Seminar-Orga im selben KontoKanban-Board plus Power-Ups

Trello ist als reines Kanban-Board ausgereift und hat bei Rollen, Rechten und Automatisierungen mehr zu bieten, das erzählen wir nicht klein. Der Unterschied entsteht am Datenstandort, an der offenen Tür nach draußen und daran, dass hier alles andere gleich danebenliegt.

Vertragspartner, Datenstandort, AVV, Export: Wie sich Trello da schlägt, haben wir mit Quelle und Prüfdatum notiert — im Souveränitäts-Check, in dem wir uns selbst mit denselben Maßstäben benoten.

Kanban verstehen und anwenden

Was Kanban eigentlich ist

Kanban ist japanisch für Signalkarte und stammt aus der Toyota-Produktion der 1950er Jahre: Ein Arbeitsschritt zieht sich die Arbeit selbst heran, statt dass ihm welche zugeschoben wird. Für Wissensarbeit bleibt davon vor allem Praxis: mach die Arbeit sichtbar, indem jede Aufgabe eine Karte ist; leg fest, welche Stationen sie durchläuft; begrenze, wie viel gleichzeitig in Arbeit ist; schau regelmäßig drauf, wo es hängt. Mehr Regeln braucht es nicht, und deshalb funktioniert es für ein Softwareteam so gut wie für eine Diplomarbeit.

Welche Spalten du wirklich brauchst

Fang mit drei an: Zu tun, In Arbeit, Fertig. Alles Weitere baust du erst ein, wenn es dir fehlt. Der häufigste Fehler ist ein Kanban-Board mit neun Spalten, das nach zwei Wochen niemand mehr anfasst, weil jede Karte drei Entscheidungen kostet. Wenn du merkst, dass „In Arbeit“ ständig zwölf Karten hat, ist das genau das Signal, das Kanban geben soll: zu viel gleichzeitig angefangen, zu wenig zu Ende gebracht. Eine neue Spalte hilft dagegen nicht.

Kanban, Scrum oder einfach eine Liste?

Scrum arbeitet in festen Zeitkästen mit Rollen und Zeremonien und passt, wenn ein Team gemeinsam an einem Produkt baut. Kanban hat keine Sprints und keine Rollen. Arbeit fließt, wie sie hereinkommt, und lässt sich jederzeit umpriorisieren. Das macht es zum besseren Werkzeug für alles Unregelmäßige: Anfragen, Redaktion, Verwaltung, Nebenprojekte. Eine einfache To-do-Liste reicht übrigens völlig, solange du allein arbeitest und nie wissen musst, woran gerade wer sitzt. Der Moment, in dem sich ein Kanban-Board lohnt, ist der, in dem diese Frage zum zweiten Mal auftaucht.

Der Workshop-Fall: vorher, währenddessen, danach

Auf einen Workshoptag kommen zwei bis drei Tage Drumherum: Auftragsklärung, Raum, Material, Einladungen, Technikcheck, und hinterher Fotoprotokoll, Auswertung, Follow-ups. Diese Arbeit lebt sonst verstreut in Postfach, Kalender und Notiz-App. Wer hier plant, kann sich das Kanban-Board aus dem fertigen Ablauf erzeugen lassen: Die Methoden wissen, was sie an Material brauchen, und das landet als Karten mit Fälligkeit im Kanban-Board. Nach dem Termin wandern die „Nächsten Schritte“ vom Whiteboard direkt als Karten hinterher.

Häufige Fragen

Was ist ein Kanban-Board überhaupt?

Eine Tafel mit Spalten, durch die Aufgaben von links nach rechts wandern, klassisch „Zu tun“, „In Arbeit“, „Fertig“. Jede Aufgabe ist eine Karte. Das Verfahren stammt aus der Toyota-Produktion der 1950er (japanisch für Signalkarte) und funktioniert heute für alles, was Schritt für Schritt fertig wird: Projekte, Redaktionspläne, Bewerbungen, Umzüge. Der Sinn ist, dass man auf einen Blick sieht, was hängt.

Ist das Kanban wirklich kostenlos?

Ja, im kostenlosen Zugang ist es drin, ohne Kreditkarte und ohne ablaufende Testphase. Damit du weißt, wovon der Laden lebt: Wir verdienen an Abos für größere Teams, an druckfertigen Vorlagen und Material im Shop und später an Seminarplätzen. Nicht an deinen Daten und nicht an Werbung.

Kann ich mein Trello-Board übernehmen?

Ja. Du lädst dein Kanban-Board bei Trello als JSON herunter und ziehst die Datei hier rein. Listen, Karten, Beschreibungen, Fristen, Labels, Checklisten und Kommentare kommen mit. Was nicht übernommen werden konnte, steht hinterher in einer Liste; wir lassen es nicht still weg.

Können mehrere Leute an einem Kanban-Board arbeiten?

Ja. Du erzeugst einen Einladungslink, wer ihn hat, kommt ins Kanban-Board. Karten lassen sich Personen zuweisen, an jeder Karte hängen Kommentare, und ein Verlauf zeigt, wer was geändert hat. Den Link kannst du jederzeit widerrufen.

Wo liegen meine Daten?

Auf Servern in Deutschland. Kein Tracker von Dritten, kein US-CDN, keine Weitergabe. Für Schulen, Hochschulen und Behörden gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.

Brauche ich das nur für Workshops?

Nein. Das Kanban ist ein eigenständiges Werkzeug, du kannst es benutzen, ohne je eine Agenda zu bauen. Wer allerdings Workshops gibt: Aus einem fertigen Ablauf entsteht auf Knopfdruck ein Kanban-Board mit Material- und Vorbereitungskarten, und „Nächste Schritte“ vom Whiteboard landen direkt als Karten hier.

Leg dein erstes Kanban-Board an.

Ein Klick, drei Spalten stehen schon. Kein Formular davor.

von Tools for Tomorrow · Server in Deutschland — offengelegt