Entrepreneurship

Unternehmerisches Denken üben: in 90 Minuten oder einem halben Tag.

Für Gründungslehre, Accelerator und Innovationsprogramm. Zwei Abläufe liegen fertig bereit, beide auf Effectuation gebaut: 90 Minuten zum Kennenlernen und ein halber Tag mit Marktplatz und Regatta. Dazu Methoden mit Timing und fünf Arbeitsbögen. Anmeldung, Anwesenheit und Kanban-Boards für die Teams liegen im selben Konto.

Ausprobieren ohne Konto · Export als PDF, Word und Excel

2Stufen der Treppe mit fertigem Ablauf
5Effectuation-Prinzipien, jedes mit eigener Übung
7Effectuation-Methoden im Koffer
5Arbeitsbögen zum Ausdrucken

Klein anfangen geht sofort

90 Minuten, alle fünf Prinzipien einmal am eigenen Vorhaben. Der Ablauf ist getimt, und jeder Block öffnet seine Methode mit Anleitung, Material und Stolperfallen.

Methoden für Gründungsformate

Mittel-Inventur, Leistbarer Einsatz, Partner-Radar, Zitronen-Runde, Speed Startup, Marktplatz der Macher und Speedboot-Regatta. Für die Phase danach liegen Annahmen-Check und Wertversprechen im selben Koffer.

Für die Wochen nach dem ersten Termin

Seminar Desk führt Anmeldung, Warteliste, Anwesenheit und Teilnahmebescheinigungen. Jedes Team bekommt ein Kanban-Board, und beim Pitch stimmt der Raum per Live Pulse ab.

Die Größen-Treppe

Vom Schnupperkurs bis zum Programm

Jede fertige Stufe ist ein Ablauf, den du öffnen und umbauen kannst. Die großen Formate sind in der Gründungslehre der Normalfall. Bei ihnen steht dabei, welche Teile heute schon laufen und was noch fehlt.

  1. Schnuppern90 MinutenAlle fünf Effectuation-Prinzipien einmal am eigenen Vorhaben: Mittel-Inventur, leistbarer Einsatz, Partner-Radar, eine Zitronen-Runde für Pannen und am Ende ein erster Schritt mit Datum. Passt in eine Doppelstunde.Plan-Engine + MethodenkofferAblauf öffnen →
  2. Halber Tag4 StundenMit Speed Startup zum Aufwärmen, einem kurzen Impuls zu den Prinzipien, dem Marktplatz der Macher, auf dem Crews entstehen, und der Speedboot-Regatta, in der jede Crew eine Überraschung einbauen muss. Der Ablauf ist frei, das Drehbuch mit Bögen und Checklisten gibt es dazu.Plan-Engine + Bögen + Regie-PultAblauf öffnen →
  3. Gründungs-Kompakt1 bis 2 TageVon der Idee über die Annahmen und ein erstes Experiment bis zum Pitch vor der Gruppe. Die Bausteine liegen schon im Koffer, darunter Mittel-Inventur, Annahmen-Check und Wertversprechen. Den getimten Ablauf mit Drehbuch bauen wir gerade.Plan-Engine + Folien + Fotoprotokollin Arbeit
  4. Gründungswoche5 TageEine Kohorte, mehrere Teams, am letzten Tag die Präsentationen. Tagesabläufe, ein Kanban-Board je Team und die Abstimmung per Live Pulse funktionieren heute schon einzeln. Das Wochengerüst, das sie verbindet, steht auf dem Bauplan.Plan-Engine + Kanban + Live Pulsein Arbeit
  5. GründungsprogrammWochen bis MonateEin Semester oder ein Accelerator-Batch: viele Termine, Teams über Monate, Anmeldung und Anwesenheit. Seminar Desk führt Teilnehmende, Warteliste und Teilnahmebescheinigungen, die Teams arbeiten auf Kanban-Boards. Die Programm-Sicht über alle Termine und Teams hinweg steht auf dem Bauplan.Plan-Engine + Kanban + Seminar Deskin Arbeit

Was drinsteckt

Was für Gründungsworkshops bereitliegt

  • Abläufe in drei Längen90 Minuten, zwei Stunden, halber Tag. Getimt, jeder Block mit seiner Methode verknüpft.
  • Zu jedem Prinzip eine ÜbungMittel-Inventur, Leistbarer Einsatz, Partner-Radar, Zitronen-Runde und die Regatta für Pilot in the Plane.
  • Fünf Arbeitsbögen als A4Vom Handlungsanlass bis zum ersten Schritt, eigene Gestaltung, der erste Bogen ist frei.
  • Seminar Desk für KurseAnmeldung per Link, Warteliste, Anwesenheit und Teilnahmebescheinigung.
  • Ein Kanban-Board je TeamAufgaben mit Verantwortlichen für die Wochen zwischen den Terminen.
  • Abstimmen beim PitchLive Pulse mit Umfragen und Punktvergabe, Teilnehmende steigen per Link oder QR-Code ein.

So geht’s

  1. Größe wählen: 90 Minuten zum Kennenlernen oder der halbe Tag mit Drehbuch.
  2. Ablauf anpassen: Blöcke tauschen, Zeiten ändern, Bögen dazulegen.
  3. Bei mehreren Terminen ein Seminar anlegen, die Teams arbeiten auf eigenen Kanban-Boards weiter.
90-Minuten-Ablauf öffnen

Für wen das ist

  • Gründungszentren
  • Lehrende in der Gründungslehre
  • Accelerators & Inkubatoren
  • Gründungsberatung
  • Effectuation Experts
  • Innovationsteams
  • Trainer:innen
  • Kammern & Wirtschaftsförderung

Wer unternehmerisches Denken vermittelt, plant selten nur einen Nachmittag. Ein Gründungsseminar hat viele Termine, ein Accelerator mehrere Teams über Monate. Anfangen lässt sich hier mit 90 Minuten, und Seminar Desk und Kanban-Boards für die Zeit danach sind im selben Konto.

Im Vergleich

Wo die Planung heute hängen bleibt

Für die Gründungslehre gibt es Workbooks, Planspiele und Toolboxen von Stiftungen, Kammern und Hochschulen. Wer daraus ein Seminar macht, plant den Ablauf trotzdem in Folien, sammelt Anmeldungen in einem zweiten Werkzeug und führt die Teams in einer Tabelle. Hier liegen Ablauf, Methoden und Teilnehmende in einem Konto. Was noch fehlt, schreiben wir dazu.

MerkmalFacilitoolsFolien, Anmeldetool und Excel-Liste
AblaufGetimte Vorlage, Blöcke mit Methode verknüpftAgenda als Folie oder Tabelle
ArbeitsbögenFünf Effectuation-Bögen als A4, druckfertigSelbst gebastelt oder abfotografiert
TeilnehmendeAnmeldung, Warteliste, Anwesenheit, BescheinigungAnmeldetool plus Excel-Liste
Teams zwischen den TerminenKanban-Board je Team, im selben KontoEigenes Werkzeug je Team
HostingDeutschland, AVV nach Art. 28 DSGVOJe nach Anbieter außerhalb der EU

Verglichen wird die Organisation eines Seminars. Lehrmaterial und Wissen zu Effectuation gibt es an vielen guten Stellen, das ersetzen wir nicht.

Unternehmerisches Denken vermitteln: was bei der Planung zählt

Erst die Zeit klären, dann die Größe wählen

In 90 Minuten lässt sich jedes Effectuation-Prinzip einmal anfassen. Ein Vorhaben kommt in dieser Zeit nicht weit, und das ist in Ordnung: Die Teilnehmenden gehen mit einem Schritt nach Hause, den sie in der nächsten Woche wirklich machen können. Ein halber Tag hat Platz für einen Marktplatz, auf dem sich Teams um Vorhaben bilden. Wer ein ganzes Semester hat, plant die Termine so, dass zwischen ihnen echte Schritte passieren, über die in der nächsten Sitzung berichtet wird.

Effectuation oder Businessplan?

Beides hat seinen Platz. Wenn Markt, Ziel und Weg bekannt sind, ist ein Plan schneller. Wenn offen ist, ob es für eine Idee überhaupt Kundschaft gibt, hilft er wenig, weil seine Zahlen geschätzt sind. Dann fangen erfahrene Gründer:innen bei ihren Mitteln an und begrenzen, was sie einsetzen. In einem Seminar lohnt es sich, beide Denkweisen zu zeigen und die Gruppe selbst einschätzen zu lassen, wie viel an ihrem Vorhaben noch offen ist.

Programme leben zwischen den Terminen

Ein Gründungsprogramm besteht zum größten Teil aus der Zeit, in der sich die Gruppe nicht trifft. Teams telefonieren mit möglichen Kund:innen, bauen etwas, verwerfen es. Damit das nicht verloren geht, braucht es drei Dinge: eine Liste, wer dabei ist und wer kam, einen Ort für die Aufgaben jedes Teams und einen Ablauf für die Sitzungen, der auf den Stand der Teams eingeht. Die ersten beiden liegen hier bereit. Die Sicht, die alles über ein Programm hinweg zusammenführt, steht auf dem Bauplan.

Du willst erst nachlesen?

Die fünf Prinzipien ausführlich erklärt und Praxisbeispiele aus echten Unternehmungen stehen auf unserer Schwesterseite tomorrow.tools. Hier planst du, dort liest du.

Die 5 Effectuation-Prinzipien lesen

Häufige Fragen

Was gehört in einen Gründungsworkshop?

Meist drei Dinge: ein ehrlicher Blick auf die eigenen Mittel, eine Idee, die an echten Menschen geprüft wird, und ein nächster Schritt mit Datum. Wie viel davon hineinpasst, hängt an der Zeit. In 90 Minuten reicht es für die Mittel und einen ersten Schritt. Ab einem halben Tag entstehen Teams, die gemeinsam etwas anfangen.

Wie lange dauert ein Entrepreneurship-Seminar?

Von einer Doppelstunde bis zu einem Semester. Als fertiger Ablauf liegen hier 90 Minuten, zwei Stunden und ein halber Tag bereit. Ein- bis zweitägige Formate, eine Gründungswoche und die Begleitung über ein ganzes Programm stehen auf dem Bauplan. Für mehrere Termine lässt sich heute schon ein Seminar mit Anmeldung und Anwesenheit anlegen.

Was unterscheidet Effectuation von Lean Startup?

Effectuation beschreibt, wie erfahrene Unternehmer:innen entscheiden, wenn sich die Zukunft nicht vorhersagen lässt: mit den vorhandenen Mitteln anfangen, den Einsatz begrenzen, Partner gewinnen, Zufälle nutzen. Lean Startup ist ein Vorgehen, um Annahmen über ein Angebot mit kleinen Experimenten zu prüfen. Beides lässt sich hintereinander einsetzen: erst mit Effectuation eine Richtung finden, dann ihre Annahmen testen. Die Vorlage „Experiment-Sprint“ ist dafür der Anschluss.

Für wen ist das?

Für alle, die unternehmerisches Denken vermitteln oder begleiten: Lehrende in der Gründungslehre, Gründungszentren und Gründungsberatung, Accelerators und Inkubatoren, Innovations- und Intrapreneurship-Teams, Trainer:innen und Effectuation Experts.

Brauchen die Teilnehmenden ein Konto?

Für die Anmeldung zu einem Seminar und für die Abstimmung per Live Pulse nicht. Wer auf einem Kanban-Board mitarbeiten soll, braucht ein eigenes Konto.

Kostet das etwas?

Die Abläufe für 90 Minuten, zwei Stunden und den halben Tag, die Methoden und der Bogen „Handlungsanlass“ sind kostenlos. Bezahlt wird das Durchführungspaket zum halben Tag mit Drehbuch je Block, allen fünf Bögen und Checklisten. Was die Stufen für Seminare und Teams bedeuten, steht auf der Preisseite.

Fang mit einer Doppelstunde an.

Fünf Prinzipien, sechs Blöcke, und am Ende hat jede Person im Raum einen ersten Schritt mit Datum. Ohne Konto, sofort im Editor.

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