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Miro-Alternativen 2026: 12 Whiteboards im Vergleich

Facilitools-Redaktion · 5. August 2026 · 13 Min. Lesezeit

Miro ist das bekannteste digitale Whiteboard, und das zu Recht: ausgereift, schnell, riesiges Vorlagen-Universum. Wer trotzdem nach einer Alternative sucht, tut das selten aus Übermut. Meistens ist eine von vier Grenzen erreicht — der Gratis-Deckel, der Preis pro Kopf, die Datenschutzabteilung oder schlicht die Wucht des Tools.

Beim Nachrechnen fällt zuerst auf, wie ähnlich sich die Anbieter im kostenlosen Tarif sind.

Gratis-Deckel im Vergleich: Miro, Conceptboard, Collaboard, Mural und Lucidspark erlauben je drei Whiteboards, TaskCards zwei, Klaxoon eine Aktivität

Die Drei ist der Branchenstandard. Miro, Conceptboard, Collaboard, Mural und Lucidspark lassen dich gratis drei Whiteboards gleichzeitig bearbeiten. Wer wechselt, weil ihm bei Miro die Whiteboards ausgehen, landet nebenan vor derselben Wand. Interessanter sind die Zusatzbedingungen: Conceptboard deckelt zusätzlich bei 100 Objekten je Whiteboard — das sind hundert Stickies, und ein Workshop mit zwölf Leuten knackt das vor der Mittagspause. Collaboard lässt gratis fünf Personen auf ein Whiteboard. Facilitools liegt auf derselben Drei; im selben Gratis-Konto liegen zusätzlich drei Workshop-Abläufe und drei Kanban-Boards.

Der Vergleich auf einen Blick

Vier Zahlen je Anbieter. „Whiteboards gratis" ist der Deckel im kostenlosen Tarif, „Preis ab" der günstigste Bezahltarif pro Person und Monat bei jährlicher Zahlung. „k. A." heißt: Auf der offiziellen Preisseite stand am 05.08.2026 nichts dazu — wir raten hier nichts dazu.

ToolWhiteboards gratisPreis abEU-Server
Facilitools (DE)38 €
Conceptboard (DE)35 €
Collaboard (CH)35 €
Excalidraw (Open Source)ohne Grenze6 $k. A.
Miro (US)38 €
Lucidspark (US)39 €k. A.
TaskCards (DE)29 €
Mural (US)39,99 $erst Enterprise
Canva (AU)k. A.12 €k. A.
FigJam (US)k. A.16 €k. A.
Klaxoon (FR)124,90 $strittig
Microsoft Whiteboard (US)in M365in M365je nach Konto

Sortiert nach dem Einstiegspreis. Die Details zu Gastzugang, Objektgrenzen, Moderationswerkzeugen und Export stehen weiter unten bei jedem Tool einzeln.

Der Befund, der die meisten überrascht

Miro weist EU-Datenresidenz in allen vier Tarifen aus — auch im kostenlosen. Wer eine Alternative sucht, weil „US-Anbieter" automatisch „Daten in den USA" bedeutet, sucht aus dem falschen Grund. Die Frage, die deine Datenschutzabteilung tatsächlich stellt, ist eine andere: Wer ist der Vertragspartner, welche Subprozessoren hängen dran, wie ist die Rechtslage beim Zugriff durch US-Behörden auf ein US-Unternehmen. Das ist eine juristische Prüfung, keine Server-Landkarte — und sie fällt je nach Haus anders aus.

Umgekehrt gilt: Ein deutscher Serverstandort allein macht noch kein besseres Werkzeug. Bei Mural steht Datenresidenz erst im Enterprise-Tarif, bei Lucidspark und Canva steht auf der Preisseite gar nichts dazu.

Ohne eigenes Konto mitschreiben — der Workshop-Punkt

Für Teams ist es eine Nebensache, für alle, die mit wechselnden Gruppen arbeiten, ist es der Knackpunkt: Können deine Teilnehmenden per Link aufs Whiteboard und sofort losschreiben, oder müssen erst zwanzig Leute ein Konto anlegen? Das kostet zehn Minuten Workshop-Zeit und die Laune der Gruppe.

Ab wann Teilnehmende ohne eigenes Konto aufs Whiteboard dürfen: Facilitools und Excalidraw sofort und kostenlos, Conceptboard und Collaboard ab 5 Euro, Miro ab 8 Euro, Mural ab 9,99 Dollar, FigJam ab 16 Euro

In den kostenlosen Tarifen darf fast nirgends jemand mitschreiben, der kein Konto hat. Miro erlaubt Besuchern gratis ausdrücklich nur das Zusehen, Mural genauso. Wer seine Gruppe ohne Registrierung mitarbeiten lassen will, zahlt bei Conceptboard und Collaboard ab 5 €, bei Miro ab 8 €, bei FigJam ab 16 € — und selbst dort ist bei Figma ein Login nötig.

Bei uns kostet das nichts. Du erzeugst im Teilen-Panel einen Gast-Link, wirfst ihn als QR-Code an die Wand, und wer ihn öffnet, schreibt sofort mit — ohne Anmeldung, ohne Konto, mit vollem Zugriff auf Stickies, Formen, Stift und Kommentare, live und gleichzeitig. Verwalten kann weiter nur, wem das Whiteboard gehört. Nach dem Workshop schließt du den Gast-Zugang mit einem Klick; was die Gruppe erarbeitet hat, bleibt.

Dasselbe gilt für die Live-Beteiligung: Umfrage, Skala, Wortwolke, Q&A und Dot-Voting laufen ebenfalls per Link oder QR-Code, ohne dass sich jemand anmeldet.

Die Anbieter einzeln

Conceptboard — der deutsche Platzhirsch

  • 🇩🇪 Deutschland
  • ab 5 €/Nutzer/Monat
  • Free: 3 Whiteboards, 100 Objekte
  • ✅ Rechenzentren in Deutschland

Der Anbieter aus Halle (Saale) ist die deutsche Standardantwort auf die Miro-Frage und steht in fast jeder Empfehlungsliste. Starter kostet 5 € pro Nutzer und Monat und hebt den Whiteboard-Deckel auf, Advanced beginnt bei 10 €, Corporate & Government bei 14 €. Die Rechenzentren stehen in Deutschland (AWS); Advanced und Corporate können gegen Aufpreis auf IONOS Cloud oder StackIT wechseln, dazu gibt es On-Premises. Für Behörden ist der EVB-IT-Weg ausgewiesen.

Zwei Dinge, die man vorher wissen sollte: Der Advanced-Tarif setzt einen 12-Monats-Vertrag ab zehn Nutzern voraus, und im kostenlosen Tarif ist die Grenze von 100 Objekten härter als die von drei Whiteboards.

Collaboard — der Schweizer für Workshops

  • 🇨🇭 Schweiz
  • ab 5 €/Nutzer/Monat
  • Free: 3 Whiteboards, 5 Personen
  • Server NL/CH, DE gegen Aufpreis

Der Nachbar aus der Schweiz zielt auf dieselbe Kundschaft wie wir: Trainerinnen, Behörden, Hochschulen. Basic für 5 € hebt den Whiteboard-Deckel und lässt bis zu 20 Gäste ohne Login mitarbeiten — für Workshop-Menschen der interessanteste Punkt im ganzen Vergleich. Advanced für 10 € bringt die Moderationswerkzeuge (Timer, Abstimmungen, Präsentationsmodus, Fokusmodus) sowie den Direkt-Import aus Miro, Mural und Conceptboard.

Beim Hosting genau hinsehen: Free und Basic laufen auf Microsoft Azure in den Niederlanden. Die Schweiz gibt es ab Advanced, Deutschland (T Cloud Public) ab Advanced gegen Aufpreis, Self-Hosting erst im Enterprise-Tarif.

Mural — der große internationale Nachbar

  • 🇺🇸 USA
  • ab 9,99 $/Mitglied/Monat
  • Free: 3 bearbeitbar
  • Datenresidenz erst Enterprise

Der stärkste internationale Konkurrent für komplexe Workshops, mit tiefem Facilitation-Werkzeugkasten. Team+ kostet 9,99 US-Dollar pro Mitglied und Monat bei jährlicher Zahlung (12 $ bei monatlicher), Business 17,99 $. Besucher sind in jedem Tarif kostenlos dabei — im Free-Tarif allerdings nur lesend, Bearbeitungsrechte gibt es ab Team+. Datenresidenz steht ausschließlich im Enterprise-Tarif.

Klaxoon — französisch, sessionorientiert

  • 🇫🇷 Frankreich
  • ab 24,90 $/Host/Monat
  • Free: 1 Aktivität, 50 Ideen
  • Serverstandort strittig

Klaxoon (inzwischen bei Wrike) denkt in Sessions statt in Whiteboards und rechnet pro Host ab, nicht pro Teilnehmendem. Der kostenlose Tarif ist der engste im Feld: eine geöffnete Aktivität, fünf Mitwirkende, höchstens 50 Ideen, kein Export. Starter kostet 24,90 US-Dollar pro Host und Monat bei jährlicher Zahlung.

Beim Serverstandort widerspricht sich die eigene Preisseite: Die Vergleichstabelle führt Datenresidenz nur im Enterprise-Tarif, die FAQ direkt darunter schreibt, die Wahl zwischen EMEA- und US-Rechenzentrum sei ab Starter ohne Aufpreis enthalten. Vor einer Entscheidung schriftlich nachfragen.

FigJam — wenn ihr ohnehin Figma habt

  • 🇺🇸 USA
  • ab 16 €/Monat (Professional)
  • Free: Starter-Tarif
  • Serverstandort k. A.

In Design-Teams zu Hause und dort meistens schon bezahlt und eingeführt. Professional kostet bei jährlicher Zahlung 16 € pro Monat für einen vollen Platz, monatlich 20 €. Die offenen Sessions, mit denen sich Externe 24 Stunden lang einladen lassen, gibt es erst ab Professional — und Figma weist ausdrücklich aus, dass dafür ein Login nötig ist.

Lucidspark — Brainstorming plus Diagramme

  • 🇺🇸 USA
  • ab 9 € (Individual)
  • Free: 3 Whiteboards
  • Serverstandort k. A.

Stark, wenn kreatives Sammeln und technische Diagramme zusammenkommen sollen — Lucidchart liegt gleich nebenan. Individual kostet 9 €, Team 10 € pro Nutzer, jeweils zuzüglich Steuern. Ob der Preis monatlich oder jährlich gilt, steht auf der Preiskarte nicht dabei. Gäste gibt es erst ab Team. Immerhin: Herunterladen und Drucken ist in allen Tarifen inklusive Free freigeschaltet.

Canva Whiteboards — für visuelles Arbeiten

  • 🇦🇺 Australien
  • Pro 110 €/Jahr
  • Free: 1 Person
  • Serverstandort k. A.

Die naheliegende Wahl, wenn aus dem Whiteboard am Ende sowieso eine schöne Grafik werden soll. Pro kostet 110 € im Jahr für eine Person (12 € monatlich), Business 170 € pro Person und Jahr. Export als PDF, JPG und PNG ist in allen Tarifen enthalten. Whiteboard-spezifische Grenzen — Whiteboards, Objekte, Teilnehmende — weist die Preisseite nicht aus, ebenso wenig einen Serverstandort.

Microsoft Whiteboard — da, wo Microsoft schon läuft

  • 🇺🇸 USA
  • in Microsoft 365 enthalten
  • kein eigener Tarif
  • Speicherort je nach Kontoart

Es hat keinen eigenen Preis, es ist einfach da, und es kann deutlich weniger als die Spezialisten. Der Haken sitzt beim Speicherort: Whiteboards kommerzieller Konten liegen in OneDrive for Business und folgen dem Datenstandort eurer Organisation, Whiteboards persönlicher Konten dagegen in Azure — und für die schreibt Microsoft ausdrücklich, dass es dort keine lokale Datenresidenz gibt, dazu keine Aufbewahrungsrichtlinien, kein eDiscovery, kein DLP.

Excalidraw — Open Source, ohne Konto

  • 🌍 Open Source (MIT)
  • Plus ab 6 $/Nutzer/Monat
  • Free: offener Editor
  • ✅ Gäste ohne Konto

Der Liebling für schnelle Skizzen: im Browser aufmachen, loszeichnen, Link teilen, fertig. Kein Konto, unbegrenzt Mitarbeitende, Ende-zu-Ende-verschlüsselt im Browser. Wer speichern und verwalten will, nimmt Excalidraw+ für 6 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (7 $ monatlich) — dort ist der kostenlose Tarif allerdings auf eine Szene begrenzt. Der Editor steht unter MIT-Lizenz auf GitHub und lässt sich selbst hosten; ein Serverstandort für den gehosteten Dienst ist nicht ausgewiesen.

Für Workshops mit Vorlagen, Moderation und Dauerhaftigkeit ist Excalidraw nicht gebaut. Für das schnelle gemeinsame Bild ist es unschlagbar unkompliziert.

TaskCards — deutsche Pinnwand für die Schule

  • 🇩🇪 Deutschland
  • Pro 80 €/Jahr
  • Free: 2 Pinnwände
  • ✅ Server ausschließlich in Deutschland

Das ist eine Pinnwand und kein unendliches Whiteboard, im Bildungsbereich als Padlet-Ersatz weit verbreitet. Betreiber ist die dSign Systems GmbH, die Server stehen nach eigener Angabe ausschließlich in Deutschland. Der kostenlose Tarif erlaubt zwei Pinnwände, Pro kostet 9 € für einen Monat oder 80 € für zwölf Monate, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Für Bildung, Non-Profits, Behörden und Vereine gibt es günstigere Sondertarife.

Beim Datenexport genau hinsehen: Das hauseigene Werkzeug CardIO überträgt bisher nur von Padlet zu TaskCards. Der Weg zurück fehlt.

Die sechs Kriterien, die wirklich entscheiden

Bevor du Tool-Listen wälzt — auch diese hier —, klär diese Punkte. Sie sortieren das Feld schneller als jeder Feature-Vergleich.

Bierdeckel-Checkliste für Whiteboard-Anbieter: Serverstandort, AV-Vertrag, Teilnahme ohne Konto, Subprozessoren, Export ohne Bezahlschranke

  • Serverstandort und AV-Vertrag. Wo liegen die Whiteboards, gibt es einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO, welche Subprozessoren hängen dran? Wenn deine Kunden das fragen — und sie fragen es —, musst du in Minuten antworten können.
  • Teilnahme ohne Konto. Siehe oben. Für Workshops der wichtigste Einzelpunkt.
  • Echtzeit unter Last. Zwanzig Cursor gleichzeitig, ohne Ruckeln und ohne verlorene Stände. Teste das mit einer echten Gruppe.
  • Vorlagen für deine Formate. Entscheidend ist, ob deine fünf Vorlagen dabei sind und in Sekunden auf der Fläche liegen.
  • Moderations-Funktionen. Timer, Aufmerksamkeit lenken, verdeckt sammeln — erst schreibt jede:r für sich, dann wird aufgedeckt, das beste Mittel gegen den Ankereffekt beim Brainstorming. Genau diese Werkzeuge sitzen oft in den teureren Tarifen: bei Collaboard ab Advanced, bei Lucidspark ab Team.
  • Der Weg rein und raus. Kommen deine bestehenden Whiteboards mit? Kommen deine Inhalte als Bild, PDF oder PPTX wieder heraus, ohne Bezahlschranke? Bei Miro ist der Export im Free-Tarif auf niedrige Auflösung beschränkt, bei Collaboard im Free gar nicht vorhanden, bei Klaxoon ebenfalls erst ab Starter.

Die ersten beiden Fragen — Vertrag, Standort, AVV, Konto, Export — haben wir für Miro, Mural, Conceptboard und sieben weitere Werkzeuge ausrecherchiert, mit Quelle und Prüfdatum an jedem Urteil: im Souveränitäts-Check. Facilitools steht dort als erste Zeile, mit denselben Maßstäben benotet.

Wo Facilitools steht — offen gesagt

  • 🇩🇪 Server in Deutschland
  • Free: je 3 Whiteboards, Workshops und Kanban-Boards
  • Basic 8 €/Monat fürs Konto
  • ✅ Alle Exporte frei

Facilitools ist unser Produkt, wir sind in diesem Vergleich also befangen. Deshalb ohne Umschweife, was wir haben und was uns fehlt.

Was da ist: Das Whiteboard hat unendliche Fläche, Stickies, Text, Formen, Verbinder, Freihand und Textmarker, Rahmen, Bilder und Echtzeit-Zusammenarbeit. Vorlagen für Retro, Start-Stop-Weiter, 2×2-Matrix und Kanban-Spalten liegen mit einem Klick auf der Fläche. Bestehende Miro-Boards holst du per Import direkt herüber, statt bei null anzufangen. Folien kommen als PDF oder PPTX rein und wieder heraus. Gehostet in Deutschland — und was sonst hinter Formeln wie „DSGVO-konform" steckt, legen wir offen: AV-Vertrag, Unterauftragnehmer-Liste und Löschkonzept stehen im Netz.

Was die Zahlen angeht: Im kostenlosen Tarif gibt es keine Whiteboard-Grenze. Gedeckelt sind bei uns die KI-Generierungen und die Zahl gespeicherter Workshops, weil KI-Aufrufe uns pro Stück echtes Geld kosten. Basic kostet 8 € im Monat bei jährlicher Zahlung, Pro 16 €. Abgerechnet wird pro Konto, nicht pro Sitzplatz.

Was Workshops angeht: Gäste kommen per Link oder QR-Code aufs Whiteboard, ohne sich anzumelden — und ohne dass dich das etwas kostet. Im Markt ist das sonst eine Funktion der Bezahltarife.

Was uns von den anderen unterscheidet: Das Whiteboard steht bei uns nicht allein. Es hängt am selben Workshop wie Ablauf, Live-Beteiligung und Kanban-Board. Aus einem Ablauf werden Whiteboard, Folien, Handout, Aufgabenliste und Protokoll, ohne dass du irgendetwas zweimal tippst. Genau dafür gibt es uns: nicht als weiteres Whiteboard neben elf anderen, sondern als der Ort, an dem der ganze Workshop lebt.

Ob das für dich passt, entscheidet der Test mit einer echten Gruppe. Der kostet nichts, das Konto ist in einer Minute angelegt, und die drei Whiteboards, die woanders der Deckel sind, sind bei uns der Anfang.

Häufige Fragen

Was ist die beste deutsche Miro-Alternative?

Conceptboard ist der bekannteste deutsche Anbieter mit Rechenzentren in Deutschland und die übliche Empfehlung für Behörden und größere Organisationen. TaskCards kommt ebenfalls aus Deutschland, ist aber eine Pinnwand statt eines unendlichen Whiteboards und im Bildungsbereich zu Hause. Collaboard aus der Schweiz gehört in dieselbe Diskussion, hostet Free und Basic allerdings in den Niederlanden. Welcher davon der beste ist, hängt daran, ob du ein Team-Whiteboard, ein Workshop-Werkzeug oder eine Klassen-Pinnwand brauchst.

Ist Miro DSGVO-konform?

Darüber entscheidet eine Prüfung, die dein Auftraggeber oder dessen Datenschutzbeauftragte durchführt: Vertragspartner, AV-Vertrag, Subprozessoren, Drittlandtransfer. Der Serverstandort ist bei Miro selten der Knackpunkt: EU-Datenresidenz ist laut Preisseite in allen Tarifen enthalten. Die Frage nach dem Zugriff durch US-Behörden auf ein US-Unternehmen bleibt trotzdem, und sie wird je nach Haus unterschiedlich beantwortet.

Was ist die beste kostenlose Miro-Alternative?

Für schnelle Skizzen ohne Speichern-Wollen: Excalidraw, ohne Konto, mit beliebig vielen Mitarbeitenden. Für echte Workshop-Arbeit brauchst du Speichern, Vorlagen und Moderation — dort sitzt bei fast allen Anbietern der Deckel bei drei Whiteboards. Wichtiger als „kostenlos" ist die Frage, wo der Gratis-Deckel sitzt und ob er mitten in deinem Workshop reißt.

Kann ich meine Miro-Boards zu einer Alternative mitnehmen?

Kommt auf die Alternative an — frag konkret nach einem Import, nicht nach „Export-Möglichkeiten". Collaboard bietet einen Direkt-Import aus Miro, Mural und Conceptboard ab dem Advanced-Tarif. In Facilitools holst du ein Miro-Board per Link und API-Zugriff auf ein neues Whiteboard; Stickies, Formen, Rahmen, Verbinder und Bilder kommen an ihren Platz mit.

Brauche ich überhaupt ein Miro, wenn ich nur Workshops moderiere?

Vielleicht nicht. Wenn dein Kern das Sammeln, Sortieren und Abstimmen mit Gruppen ist, brauchst du ein verlässliches Whiteboard mit deinen fünf Formaten als Vorlage, Moderationswerkzeuge und Gast-Zugang — nicht die ganz große Plattform mit Diagrammtypen und Entwickler-Integrationen. Die Wucht, wegen der viele wechseln wollen, ist genau der Teil, den Workshop-Menschen selten nutzen.

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Alle Preise, Deckel und Hosting-Angaben stammen von den offiziellen Anbieterseiten und wurden am 5. August 2026 geprüft. Preise verstehen sich, wo nicht anders angegeben, pro Person und Monat bei jährlicher Zahlung. Anbieter ändern ihre Tarife häufig — vor einer Entscheidung beim Anbieter gegenprüfen.