Design Thinking Schnellstart
Kreative Workshops gestalten
Isabell Osann, Lena Mayer, Inga Wiele · Hanser · 3., überarbeitete Auflage, 2024
Das Arbeitsbuch für alle, die übermorgen einen Design-Thinking-Workshop halten müssen.
Das gibt es hier als Vorlage
6 Methoden aus diesem Buch stehen bei uns als fertiger Baustein bereit — mit Zeiten, Material und Anleitung.
- Empathy Map
Eine Nutzerin auf einem Plakat durchleuchten: Was sagt, denkt, fühlt und tut sie — und wo drückt der Schuh? Macht verstreutes Wissen übers Publikum als ein Bild sichtbar.
- Persona — im Buch: Persona
Aus den Interviews und Beobachtungen eine Figur verdichten — Verhalten, Ziele, Hürden, Zitate, mit Spur zurück zu jedem Gespräch. Das gemeinsame Bild, für wen gestaltet wird.
- Exploratives Interview
Offene Nutzer-Interviews in 2er-Teams führen: erzählen lassen statt abfragen — die Feldphase des Design Thinking, direkt aus dem Workshop heraus.
- Klassisches Brainstorming
Ideen laut in der Gruppe sammeln — nach den Osborn-Regeln: Kritik verboten, Menge vor Qualität, wilde Ideen erwünscht, aufeinander aufbauen.
- Papierprototyping — im Buch: Prototyping
Ideen mit Papier, Stift und Schere schnell greifbar machen und sofort testen — billig scheitern, bevor es teuer wird.
- Clustern + Dot-Voting
Ideen ordnen, dann still mit Klebepunkten priorisieren — die Häufung zeigt sofort, wo die Energie der Gruppe liegt.
Was drinsteckt
Lernlogbuch, Phasen-Check, Handwerkszeug, Dokumentation und Agendabeispiele. Das Buch begleitet einen konkreten Workshop von der Vorbereitung bis zur Nachbereitung. Wer Design Thinking schon kennt, findet hier die Taktung für den Raum.
Wann man danach greift
Wenn der Termin steht und die Frage lautet, wie die sechs Stunden am Donnerstag aussehen. Besonders brauchbar für die Übergänge zwischen den Phasen, an denen Workshops üblicherweise kippen.
Wo es nicht trägt
Es ersetzt keine Erfahrung mit Gruppen. Wer noch nie moderiert hat, bekommt hier einen Ablaufplan, aber keine Hilfe für den Moment, in dem der Plan nicht mehr passt.