90 Minuten
Schnuppern
Die Gruppe soll Design Thinking einmal erleben. Ein kompletter Durchlauf an einem Alltagsgegenstand, ohne eigenes Thema.
Such dir das Format aus, nimm die Agenda mit Uhrzeiten und geh den Ablauf Phase für Phase durch. Jede Agenda öffnest du mit einem Klick im Agenda Maker und passt dort Zeiten, Methoden und Gruppengröße an.
Ein Workshop-Tag von 9:00 bis 16:55, jede Farbe eine Phase. Zur Agenda
Die Länge hängt an der Frage, die ihr bearbeitet, und an der Zeit, die die Gruppe wirklich hat. Für ein echtes Problem plan mindestens einen Tag.
90 Minuten
Die Gruppe soll Design Thinking einmal erleben. Ein kompletter Durchlauf an einem Alltagsgegenstand, ohne eigenes Thema.
4 Stunden
Ein Team probiert die Methode an einer eigenen, überschaubaren Frage aus, bis zum Papierprototyp und einem ersten Test.
1 Tag
Das gängigste Format. Vormittags Interviews mit echten Menschen, nachmittags Ideen, Prototyp und Test.
2 Tage
Ihr wollt ein echtes Problem lösen. Tag eins gehört den Interviews und der Auswertung, Tag zwei den Ideen, dem Prototyp und zwei Testrunden.
3 Tage
Jede Etappe bekommt ihren Tag: draußen bei den Menschen, dann Standpunkt und Ideen, zum Schluss Prototyp und zwei Testrunden.
5 Tage
Für eine umsetzbare Lösung mit Substanz. Ein Scoping-Tag vorab, dann fünf Tagesblöcke als Gerüst. Die Feinplanung machst du je Tag.
Der eintägige Workshop mit Pausen und Puffer, gerechnet ab 9 Uhr. Im Agenda Maker rechnen sich die Uhrzeiten neu, sobald du einen Block verlängerst.
Sechs Phasen, davor das Ankommen, danach der Abschluss. Die Minuten gelten für den eintägigen Workshop.
Begrüßung, Ablauf des Tages, ein Warm-up. Dann stellst du die Challenge vor: die Frage, an der heute alle arbeiten.
Tipp Schreib die Challenge groß an die Wand. Du wirst im Lauf des Tages oft darauf zeigen.
Die Gruppe sammelt, was sie über das Problem schon weiß und wer alles davon betroffen ist. Annahmen kommen auf den Tisch, solange sie noch billig zu prüfen sind.
Tipp Halt die Phase kurz. Wer hier lange diskutiert, hat später keine Zeit für die Interviews.
Raus zu echten Menschen: Interviews führen, zuschauen, nachfragen. Vorher schreibt jedes Team einen kurzen Leitfaden mit offenen Fragen.
Tipp Verabrede die Gesprächspartner:innen vor dem Workshop. Sonst interviewt sich die Gruppe am Ende gegenseitig.
Aus den Gesprächen entsteht eine Persona und ein Satz: Wer braucht was, und warum. Mit diesem Satz geht ihr in die Ideenphase.
Tipp Finden zwei Teams verschiedene Bedürfnisse, ist das ein Ergebnis. Halt beide fest.
Aus dem Standpunkt werden How-Might-We-Fragen, darauf folgen viele Ideen in kurzer Zeit. Danach wird geclustert und abgestimmt, eine Richtung kommt in den Prototyp.
Tipp Ideen sprudeln meist nur zehn bis fünfzehn Minuten. Gib dem Bauen lieber die Zeit.
Die gewählte Idee wird anfassbar: aus Papier, Knete, Lego oder als gespielte Szene. Schnell und roh, Hauptsache, man kann sie jemandem in die Hand geben.
Tipp Bau so grob, dass sich niemand scheut, den Prototyp zu kritisieren.
Andere Menschen probieren den Prototyp aus, das Team schaut zu und schreibt mit. Danach wird nachgebessert und, wenn die Zeit reicht, ein zweites Mal getestet.
Tipp Wer testet, erklärt nichts und verteidigt nichts. Nachfragen und mitschreiben.
Die Teams zeigen ihre Ergebnisse. Am Ende stehen Aufgaben mit Namen und Termin, dazu eine kurze Runde: Was lief gut, was machen wir beim nächsten Mal anders?
Tipp Eine Aufgabe ohne Namen und Datum erledigt niemand.
Das meiste entscheidet sich vor dem Workshop. Geh die Liste eine Woche vorher durch.
Zwischen 90 Minuten und fünf Tagen. 90 Minuten reichen, damit eine Gruppe den Prozess einmal erlebt. Für ein echtes Problem plan mindestens einen Tag, besser zwei: Dann bleibt Zeit für Interviews und eine zweite Testrunde.
Nach dem Ankommen geht es durch sechs Phasen: Verstehen, Beobachten, Standpunkt beziehen, Ideen finden, Prototypen bauen, Testen. Am Ende stehen die Ergebnisse und Aufgaben mit Namen. Die Agenda auf dieser Seite zeigt einen ganzen Tag mit Uhrzeiten.
Fünf bis zwanzig, gearbeitet wird in Teams zu drei bis fünf Personen. Ab etwa zwanzig Leuten brauchst du eine zweite Person in der Moderation.
Ja, mit einer fertigen Agenda und guter Vorbereitung. Fang mit dem 90-Minuten-Format an. Danach kennst du die Phasen aus Sicht der Moderation und wirst mit jedem Durchlauf sicherer.
Haftnotizen, dicke Stifte, Papier, Klebeband, Scheren und Bastelzeug für die Prototypen, etwa Knete, Pappe oder Lego. Jede Methode bringt ihre Materialliste mit, der Agenda Maker fasst sie für deinen Ablauf zusammen.
Ja. Plan kürzere Blöcke, verteil den Tag auf zwei Termine und arbeitet auf einer gemeinsamen Fläche. Prototypen entstehen online eher als Skizze, Klickstrecke oder gespielte Szene.
Der Design Sprint ist ein festes Format über fünf Tage mit vorgegebenem Ablauf. Ein Design-Thinking-Workshop ist frei in der Länge und lässt am Anfang mehr Zeit für die offene Erkundung.
Selbst moderiert vor allem deine Vorbereitungszeit und das Material. Wer moderieren lässt, zahlt je nach Dauer und Aufwand. Tools for Tomorrow nennt die Preise für moderierte Workshops offen auf tomorrow.tools.