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Erster Schritt (Pilot in the Plane)

Jede Person legt eine Handlung fest, die diese Woche passiert: mit vorhandenen Mitteln, innerhalb des leistbaren Einsatzes, mit einem echten Menschen. Laut vorgelesen wird daraus eine Verabredung.

Auch bekannt als: Pilot in the Plane · Pilot im Flugzeug · Kleinster nächster Schritt · Sofort-Start

Dauer: 1025 MinGruppe: ab 1 PersonenPasst zu: Strategie & Zukunft · Entscheidung herbeiführen · Auftakt & Teamstart

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So läuft es — Beispiel mit 25 Minuten, 8 Personen

  1. 5Die Frage stellen: Was davon liegt in deiner Hand?Mit einem eigenen kleinen Beispiel anfangen. Dann still notieren, was am Vorhaben nur von dir abhängt.
  2. 10Fünf Felder still ausfüllenWas genau (eine Handlung), mit wem (ein Name aus dem inneren Ring), bis wann (ein Wochentag), womit (nur Mittel, die schon da sind), woran merke ich Bewegung.
  3. 5Zu zweit prüfen und kleiner schneidenGeht das mit dem, was schon da ist? Liegt es innerhalb des leistbaren Einsatzes? Wo die Antwort nein ist, wird der Schritt kleiner.
  4. 5Reihum laut vorlesenEin Satz je Person, mit Name und Wochentag. Kommentiert wird nicht.

Andere Dauer oder Gruppengröße? Der Ablauf passt sich an — Methode übernehmen, im Editor Dauer setzen, die Schritte rechnen mit.

Material

Bogen „Erster Schritt“ oder ein Blatt mit fünf Zeilen: was genau, mit wem, bis wann, womit, woran ich Bewegung merke · Mittel-Inventur und Partner-Radar aus den Blöcken davor, falls vorhanden · Stift

Woran es in der Praxis hakt

In Effectuation steht Erster Schritt für das Prinzip Pilot in the Plane („Selbst steuern“). Abläufe von 90 Minuten bis zum halben Tag, in denen alle fünf Prinzipien vorkommen: Effectuation bei Facilitools.

Verwandte Methoden

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Retro: Glad – Sad – Mad

Rückblick über drei Gefühlsspalten: Was gab Energie, was war zäh, was hat genervt — still gesammelt, gemeinsam ausgewertet.

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Start – Stop – Continue

Aus dem Rückblick werden Verhaltensänderungen: Was fangen wir an, was lassen wir, was behalten wir bei.

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Action-Board (Wer / Was / Bis wann)

Ergebnis-Sicherung mit Verbindlichkeit: Erst stehen die Namen an der Wand, dann sagt jede Person selbst, was sie übernimmt.

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Timeline-Rückblick

Die Gruppe füllt gemeinsam einen Zeitstrahl mit Ereignissen — viele Perspektiven werden ein Gesamtbild, Muster springen ins Auge.

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Segelboot-Retro

Die letzte Etappe als Segelboot-Bild: Was treibt uns an (Wind), was bremst (Anker), was droht (Klippen), wohin wollen wir (Insel).

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Zitronen-Runde (Lemonade)

Jede Person bringt eine Panne, Absage oder unerwartete Wendung aus dem eigenen Vorhaben mit. Die Gruppe sammelt, was sich daraus machen ließe. Übt, Überraschungen als Material zu behandeln.

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Herkunft

Entwickelt von Saras D. Sarasvathy; deutschsprachige Werkzeugform von Michael Faschingbauer, René Mauer und der Effectuation-Community, 2001.

Geprüft am 09.09.2026. Quellen: en.wikipedia.org · effectuation.org · effectuation.at

Methoden als solche sind frei — dieser Text ist eigenständig formuliert. Strukturquellen u. a.: Liberating Structures (CC BY-SA 4.0) und die World Café Community Foundation (CC BY-SA 4.0).