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Action-Board (Wer / Was / Bis wann)

Ergebnis-Sicherung mit Verbindlichkeit: Erst stehen die Namen an der Wand, dann sagt jede Person selbst, was sie übernimmt.

Auch bekannt als Maßnahmenplan, Aktionsplan, To-do-Board.

Dauer
10–30 Min
Gruppe
2–15 Personen
Anlass
Retro & Rückblick, Entscheidung herbeiführen, Auftakt & Teamstart, Agil & Scrum

Wann Action-Board passt

Nimm sie, wenn …

  • Am Ende eines Workshops liegen Ergebnisse vor und niemand hat gesagt, wer sich kümmert.
  • Ein Team trifft sich regelmäßig und Aufgaben versanden zwischen den Terminen.
  • Du willst Zusagen, die die Leute selbst vor der Gruppe formulieren.

Lass sie liegen, wenn …

  • Die Gruppe weiß noch nicht, was überhaupt angegangen werden soll. Dann erst priorisieren, zum Beispiel mit Clustern + Dot-Voting.
  • Es gibt mehr Aufgaben als Kapazität und ihr müsst erst sortieren, was dringend und wichtig ist. Nimm vorher die Eisenhower-Matrix.

Schritt für Schritt

Stell Zeit und Gruppengröße ein, der Ablauf rechnet mit. Im Agenda Maker passiert dasselbe, wenn du die Blockdauer änderst.

30 Minuten für 8 Personen
  1. 1
    Matrix anlegen — alle Namen zuerst5 Min

    Wer zuerst, dann Was: Zusagen vor der Gruppe binden mehr als verteilte Aufgaben.

  2. 2
    Reihum: eigene Zusagen + Termin25 Min

    Jede Person formuliert selbst. Nachfragen: Bis wann? Woran merken wir, dass es passiert ist?

Was du sagst

Hier steht der Plan, und oben stehen schon eure Namen. Geht reihum: Was übernimmst du, und bis wann? Nur sagen, was du auch wirklich machst.

Der Satz, mit dem du den Block eröffnest. In eckigen Klammern steht, was du mit deinem Thema füllst. Im Agenda Maker liegt er im Feld „Moderation".

Woran es in der Praxis hakt

  • Mit der Aufgabenliste statt mit den Namen starten — dann gehören die Aufgaben am Ende niemandem.
  • Einträge ohne Datum versanden zuverlässig.
  • Ohne Nachfassen nach dem Termin bleibt es ein Foto von guten Absichten.

Häufige Fragen

Was ist ein Action-Board?

Eine Tabelle mit drei Spalten: Wer, Was, Bis wann. Zuerst stehen alle Namen an der Wand, dann sagt jede Person selbst, was sie übernimmt und bis wann. Das Foto davon geht ins Protokoll.

Warum stehen beim Action-Board zuerst die Namen?

Wer mit der Aufgabenliste startet, verteilt am Ende Aufgaben, die keiner wirklich wollte. Stehen die Namen zuerst da, formuliert jede Person eine eigene Zusage. Die bindet mehr, weil sie vor der Gruppe ausgesprochen wurde.

Wie sorge ich dafür, dass Aufgaben aus dem Workshop erledigt werden?

Jeder Eintrag braucht ein Datum und eine Person. Frag nach: Woran merken wir, dass es passiert ist? Und plane einen Termin zum Nachfassen, sonst bleibt die Liste ein Foto guter Absichten.

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