Retro: Glad – Sad – Mad
Rückblick über drei Gefühlsspalten: Was gab Energie, was war zäh, was hat genervt — still gesammelt, gemeinsam ausgewertet.
Reflektieren & Abschließen
Jede Person bringt eine Panne, Absage oder unerwartete Wendung aus dem eigenen Vorhaben mit. Die Gruppe sammelt, was sich daraus machen ließe. Übt, Überraschungen als Material zu behandeln.
Auch bekannt als: Lemonade · Lemonade-Prinzip · Umstände nutzen · Limonaden-Prinzip
Dauer: 15–30 MinGruppe: 3–40 PersonenPasst zu: Innovation & neue Ideen · Strategie & Zukunft · Retro & Rückblick
Andere Dauer oder Gruppengröße? Der Ablauf passt sich an — Methode übernehmen, im Editor Dauer setzen, die Schritte rechnen mit.
Haftnotizen in zwei Farben: gelb für die Zitrone, eine zweite für die Ideen · Stifte · Eine Wand oder ein Tisch je Kleingruppe
Rückblick über drei Gefühlsspalten: Was gab Energie, was war zäh, was hat genervt — still gesammelt, gemeinsam ausgewertet.
Aus dem Rückblick werden Verhaltensänderungen: Was fangen wir an, was lassen wir, was behalten wir bei.
Ergebnis-Sicherung mit Verbindlichkeit: Erst stehen die Namen an der Wand, dann sagt jede Person selbst, was sie übernimmt.
Die Gruppe füllt gemeinsam einen Zeitstrahl mit Ereignissen — viele Perspektiven werden ein Gesamtbild, Muster springen ins Auge.
Die letzte Etappe als Segelboot-Bild: Was treibt uns an (Wind), was bremst (Anker), was droht (Klippen), wohin wollen wir (Insel).
Alle kommen einmal zu Wort, bevor es losgeht — holt die Gruppe in den Raum und macht Stimmungen sichtbar.
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Entwickelt von Saras D. Sarasvathy; deutschsprachige Werkzeugform von Michael Faschingbauer, René Mauer und der Effectuation-Community, 2001.
Geprüft am 09.09.2026. Quellen: en.wikipedia.org · effectuation.org · effectuation.at
Methoden als solche sind frei — dieser Text ist eigenständig formuliert. Strukturquellen u. a.: Liberating Structures (CC BY-SA 4.0) und die World Café Community Foundation (CC BY-SA 4.0).