Design Challenge formulieren
Die Ausgangsfrage des Projekts so fassen, dass sie Richtung gibt, ohne Lösungen vorwegzunehmen — nutzerzentriert, offen, aber nicht uferlos.
Verstehen & Recherche
Fachwissen gezielt anzapfen: ein vorbereitetes Gespräch mit einer Person, die das Feld kennt — für die Testphase oder wenn dem Team Domänenwissen fehlt.
Auch bekannt als: Expertengespräch · Fachinterview
Dauer: 30–60 MinGruppe: 2–10 PersonenPasst zu: Nutzer & Zielgruppe verstehen · Strategie & Zukunft
Andere Dauer oder Gruppengröße? Der Ablauf passt sich an — Methode übernehmen, im Editor Dauer setzen, die Schritte rechnen mit.
Konkrete Fragen bzw. Annahmen/Prototyp, die geprüft werden sollen · Notizbögen · Timer — Expertengespräche laufen gern über
Im Design-Thinking-Prozess gehört Experteninterview zur Phase Verstehen — fertige DT-Abläufe von 90 Minuten bis zur Sprint-Woche: Design Thinking bei Facilitools.
Die Ausgangsfrage des Projekts so fassen, dass sie Richtung gibt, ohne Lösungen vorwegzunehmen — nutzerzentriert, offen, aber nicht uferlos.
Alle Beteiligten und Betroffenen eines Vorhabens sichtbar machen und nach Einfluss und Interesse sortieren — wer muss mitgenommen, wer nur informiert werden?
Eine typisierte Nutzerfigur mit Zielen, Verhalten und Schmerzpunkten skizzieren — als gemeinsames Bild, für wen eigentlich gearbeitet wird.
Erkenntnisse zu einem scharfen Satz verdichten: [Nutzer:in] braucht [Bedürfnis], weil [überraschende Erkenntnis] — das Sprungbrett in die Ideenfindung.
Die Reise einer Nutzerin durch ein Erlebnis Schritt für Schritt aufzeichnen — mit Berührungspunkten, Emotionskurve und Schmerzpunkten.
Feldeindrücke als Geschichten ins Team holen: Wer draußen war, erzählt — die anderen notieren mit. So wird aus Einzelwissen Teamwissen.
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Methoden als solche sind frei — dieser Text ist eigenständig formuliert. Strukturquellen u. a.: Liberating Structures (CC BY-SA), The World Café (CC BY).