Design Challenge formulieren
Die Ausgangsfrage des Projekts so fassen, dass sie Richtung gibt, ohne Lösungen vorwegzunehmen — nutzerzentriert, offen, aber nicht uferlos.
Verstehen & Recherche
Alle Beteiligten und Betroffenen eines Vorhabens sichtbar machen und nach Einfluss und Interesse sortieren — wer muss mitgenommen, wer nur informiert werden?
Auch bekannt als: Stakeholder-Analyse · Stakeholder Mapping · Anspruchsgruppen-Landkarte
Dauer: 30–60 MinGruppe: 2–16 PersonenPasst zu: Strategie & Zukunft · Auftakt & Teamstart · Spannungen & heikle Themen
Andere Dauer oder Gruppengröße? Der Ablauf passt sich an — Methode übernehmen, im Editor Dauer setzen, die Schritte rechnen mit.
Große Fläche (Whiteboard/Packpapier) · Klebezettel & Stifte · Achsenkreuz Einfluss × Interesse
Im Design-Thinking-Prozess gehört Stakeholder-Map zur Phase Verstehen — fertige DT-Abläufe von 90 Minuten bis zur Sprint-Woche: Design Thinking bei Facilitools.
Die Ausgangsfrage des Projekts so fassen, dass sie Richtung gibt, ohne Lösungen vorwegzunehmen — nutzerzentriert, offen, aber nicht uferlos.
Eine typisierte Nutzerfigur mit Zielen, Verhalten und Schmerzpunkten skizzieren — als gemeinsames Bild, für wen eigentlich gearbeitet wird.
Erkenntnisse zu einem scharfen Satz verdichten: [Nutzer:in] braucht [Bedürfnis], weil [überraschende Erkenntnis] — das Sprungbrett in die Ideenfindung.
Die Reise einer Nutzerin durch ein Erlebnis Schritt für Schritt aufzeichnen — mit Berührungspunkten, Emotionskurve und Schmerzpunkten.
Feldeindrücke als Geschichten ins Team holen: Wer draußen war, erzählt — die anderen notieren mit. So wird aus Einzelwissen Teamwissen.
Beobachtungen in drei Stufen auswerten: Was tut die Person (konkret), wie tut sie es (Qualität, Aufwand), warum wohl (Hypothese) — von der Beschreibung zur Erkenntnis.
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Methoden als solche sind frei — dieser Text ist eigenständig formuliert. Strukturquellen u. a.: Liberating Structures (CC BY-SA), The World Café (CC BY).