Impulsvortrag

Ein kurzer, klar gebauter Input, der die Gruppe auf denselben Stand bringt und eine Frage für die Arbeit danach hinterlässt.

Auch bekannt als Impulsreferat, Kurzvortrag, Input, Fachimpuls.

Dauer
5–45 Min
Gruppe
ab 2 Personen
Anlass
Lehre, Seminar & Vortrag, Auftakt & Teamstart, Strategie & Zukunft

Wann Impulsvortrag passt

Nimm sie, wenn …

  • Die Gruppe hat sehr unterschiedliches Vorwissen und braucht für die nächste Übung denselben Stand.
  • Ein neues Thema soll eingeführt werden, und danach arbeitet die Gruppe selbst damit weiter.
  • Eine Fachperson ist im Raum, deren Wissen die Gruppe kurz und gebündelt braucht.

Lass sie liegen, wenn …

  • Die Gruppe soll vor allem eigene Erfahrungen austauschen. Ein Vortrag hält sie im Zuhören fest; nimm 1-2-4-All.
  • Fachwissen soll diskutiert werden und viele wollen zu Wort kommen. Dann passt Fishbowl, weil der innere Kreis offen für neue Stimmen bleibt.

Schritt für Schritt

Stell Zeit und Gruppengröße ein, der Ablauf rechnet mit. Im Agenda Maker passiert dasselbe, wenn du die Blockdauer änderst.

30 Minuten für 8 Personen
  1. 1
    Einstieg: Frage, Beispiel oder Zahl, die hängen bleibt3 Min

    Sofort klar machen, wozu die Gruppe das braucht.

  2. 2
    Kernbotschaften in Häppchen, dazwischen kurz nachfragen22 Min

    Jede Botschaft mit einem Beispiel aus der Welt der Teilnehmenden.

  3. 3
    Rückfragen und Brücke zur nächsten Übung5 Min

    Mit der Leitfrage enden, an der die Gruppe gleich weiterarbeitet.

Was du sagst

Ich erzähle euch jetzt zehn Minuten etwas zu [Thema]. Schreibt euch eine Sache auf, die ihr danach ausprobieren oder fragen wollt.

Der Satz, mit dem du den Block eröffnest. In eckigen Klammern steht, was du mit deinem Thema füllst. Im Agenda Maker liegt er im Feld „Moderation".

Woran es in der Praxis hakt

  • Zu viel Stoff — mehr als drei Kernbotschaften behält niemand. Lieber streichen als schneller reden.
  • Länger als 15 Minuten am Stück ohne Unterbrechung — danach sinkt die Aufmerksamkeit. Längere Inputs in Häppchen teilen und dazwischen etwas tun lassen.
  • Der Input endet ohne Brücke — die Leitfrage für die nächste Übung gehört auf die letzte Folie.

Häufige Fragen

Was ist ein Impulsvortrag?

Ein kurzer Input, der die Gruppe auf einen gemeinsamen Stand bringt. Er endet mit einer Leitfrage, an der die Gruppe danach selbst weiterarbeitet. Wenige Kernbotschaften, jede mit einem Beispiel aus der Welt der Teilnehmenden.

Wie lang sollte ein Impulsvortrag sein?

Je nach Stoff 5 bis 45 Minuten, Rückfragen eingeschlossen. Am Stück solltest du nicht länger als etwa 15 Minuten reden. Längere Inputs teilst du in Häppchen und lässt die Gruppe dazwischen etwas tun.

Wie baue ich einen Impulsvortrag auf?

Steig mit einer Frage, einem Beispiel oder einer Zahl ein, die hängen bleibt. Dann folgen höchstens drei Kernbotschaften mit kurzen Rückfragen dazwischen. Auf die letzte Folie gehört die Leitfrage für die nächste Übung.

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