Design Challenge formulieren
Die Ausgangsfrage des Projekts so fassen, dass sie Richtung gibt, ohne Lösungen vorwegzunehmen — nutzerzentriert, offen, aber nicht uferlos.
Verstehen & Recherche
Den Job hinter dem Produktwunsch finden: Wofür „heuern“ Nutzer:innen eine Lösung an? Job-Statements machen Motivation und Kontext präzise — die Lösung bleibt offen.
Auch bekannt als: JTBD · Job Story · Jobs-to-be-Done
Dauer: 30–75 MinGruppe: 2–12 PersonenPasst zu: Nutzer & Zielgruppe verstehen · Strategie & Zukunft
Andere Dauer oder Gruppengröße? Der Ablauf passt sich an — Methode übernehmen, im Editor Dauer setzen, die Schritte rechnen mit.
Research-Material oder Persona als Futter · Statement-Raster sichtbar: Wenn [Situation], will ich [Motivation], damit [Ergebnis] · Klebezettel + Stifte
Im Design-Thinking-Prozess gehört Jobs to be done (Job-Statements) zu den Phasen Verstehen und Standpunkt beziehen — fertige DT-Abläufe von 90 Minuten bis zur Sprint-Woche: Design Thinking bei Facilitools.
Die Ausgangsfrage des Projekts so fassen, dass sie Richtung gibt, ohne Lösungen vorwegzunehmen — nutzerzentriert, offen, aber nicht uferlos.
Alle Beteiligten und Betroffenen eines Vorhabens sichtbar machen und nach Einfluss und Interesse sortieren — wer muss mitgenommen, wer nur informiert werden?
Eine typisierte Nutzerfigur mit Zielen, Verhalten und Schmerzpunkten skizzieren — als gemeinsames Bild, für wen eigentlich gearbeitet wird.
Erkenntnisse zu einem scharfen Satz verdichten: [Nutzer:in] braucht [Bedürfnis], weil [überraschende Erkenntnis] — das Sprungbrett in die Ideenfindung.
Die Reise einer Nutzerin durch ein Erlebnis Schritt für Schritt aufzeichnen — mit Berührungspunkten, Emotionskurve und Schmerzpunkten.
Feldeindrücke als Geschichten ins Team holen: Wer draußen war, erzählt — die anderen notieren mit. So wird aus Einzelwissen Teamwissen.
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Methoden als solche sind frei — dieser Text ist eigenständig formuliert. Strukturquellen u. a.: Liberating Structures (CC BY-SA), The World Café (CC BY).