4L-Retro oder Glad Sad Mad?
Die 4L-Retro fragt, was gefallen hat, was ihr gelernt habt, was gefehlt hat und was ihr euch gewünscht hättet. Glad Sad Mad fragt nach Gefühlen: Was gab Energie, was war zäh, was hat genervt? Die 4L-Retro passt zu Rückblicken, in denen das Lernen zählt, Glad Sad Mad, wenn die Stimmung auf den Tisch soll.
Nebeneinander
| Merkmal | 4L-Retro (Liked, Learned, Lacked, Longed for) | Retro: Glad – Sad – Mad |
|---|---|---|
| Dauer | 30–60 Minuten | 30–75 Minuten |
| Personen | 3–15 | 3–15 |
| Schritt im Workshop | Reflektieren & Abschließen | Reflektieren & Abschließen |
| Spalten | Gefallen, Gelernt, Gefehlt, Gewünscht | froh, traurig, wütend |
| Typischer Anlass | Projekt- oder Kursende | Sprint mit Spannungen |
| Material | Vier Spalten: Gefallen, Gelernt, Gefehlt, Gewünscht, Klebezettel | Drei Spalten (Whiteboard/Flipchart), Klebezettel |
Wann welche?
4L-Retro (Liked, Learned, Lacked, Longed for), wenn …
- Ein Projekt oder eine Lernphase ist zu Ende, und das Team will festhalten, was es gelernt hat.
- Nach einer Schulung oder einem Pilotprojekt, das wiederholt werden soll.
- Das Team will Rückblick und Wünsche fürs nächste Mal in einem Format.
Retro: Glad – Sad – Mad, wenn …
- Ein Projekt oder Sprint ist vorbei und im Team gibt es Gefühle, die bisher niemand ausgesprochen hat.
- Die Stimmung im Team ist gekippt und du willst wissen, was Energie gibt und was nervt.
- Das Team macht regelmäßig Retros und braucht ein Format, das die Gefühlsebene ernst nimmt.
Beide nacheinander
Bei Spannungen im Team zuerst Glad Sad Mad. Ist die Luft raus, lohnt beim Projektabschluss die 4L-Retro.