Glad Sad Mad oder Start Stop Continue?
Glad Sad Mad fragt, was Energie gab, was zäh war und was genervt hat. Start Stop Continue fragt, was das Team anfängt, lässt und beibehält. Glad Sad Mad passt, wenn die Stimmung auf den Tisch soll, Start Stop Continue, wenn ihr schnell zu Änderungen kommen wollt.
Nebeneinander
| Merkmal | Retro: Glad – Sad – Mad | Start – Stop – Continue |
|---|---|---|
| Dauer | 30–75 Minuten | 15–45 Minuten |
| Personen | 3–15 | 3–15 |
| Schritt im Workshop | Reflektieren & Abschließen | Reflektieren & Abschließen |
| Frage | Wie ging es uns? | Was ändern wir? |
| Ergebnis | Stimmung und Spannungen sichtbar | Vereinbarungen fürs nächste Mal |
| Material | Drei Spalten (Whiteboard/Flipchart), Klebezettel | Drei Spalten (Whiteboard/Flipchart), Klebezettel |
Wann welche?
Retro: Glad – Sad – Mad, wenn …
- Ein Projekt oder Sprint ist vorbei und im Team gibt es Gefühle, die bisher niemand ausgesprochen hat.
- Die Stimmung im Team ist gekippt und du willst wissen, was Energie gibt und was nervt.
- Das Team macht regelmäßig Retros und braucht ein Format, das die Gefühlsebene ernst nimmt.
Start – Stop – Continue, wenn …
- Nach einer Retro liegen Beobachtungen auf dem Tisch und es fehlt der Schritt zu konkreten Änderungen.
- Ein Team will seine Zusammenarbeit nachjustieren, ohne lange zu analysieren.
- Feedback zu einem Format oder Prozess soll in klare Vorsätze münden.
Beide nacheinander
Nimm Glad Sad Mad als ersten Teil der Retro und Start Stop Continue als zweiten: erst sammeln, dann vereinbaren.