Vorlagen · Problem lösen

Effectuation: Mittel-Inventur & erster Schritt

Der Effectuation-Prozess in zwei Stunden, ohne Businessplan-Theater: erst die vorhandenen Mittel inventarisieren (wer bin ich, was weiß ich, wen kenne ich), daraus ableiten, was möglich wäre, den leistbaren Einsatz festlegen und mit echten Partnern den ersten Schritt gehen. Jeder Block ist im Methodenkoffer hinterlegt, die fünf Effectuation-Bögen passen dazu.

2 hgeplante Dauer
7Blöcke mit Zeiten
freiübernehmen und anpassen

Dafür brauchst du ein Konto. Kostet nichts, dauert eine Minute.

02 h

AnkommenHauptarbeitPauseAbschluss

Der Ablauf, Block für Block

Zusammen 2 h · Pausen sind mitgerechnet. Beim Übernehmen rechnen sich die Zeiten neu, wenn du Dauer oder Gruppengröße änderst.

Ankommen

  1. 10Check-in Check-in-RundeAnkommen — und das Vorhaben in einem Satz, so vage es sein darf.

Hauptarbeit

  1. 25Mittel-Inventur Mittel-Inventur (Bird in Hand)Wer bin ich (Neigungen, Werte), was weiß ich (Erfahrung, Können), wen kenne ich (Kontakte, Zugänge)? Erst einzeln still, dann im Interview zu zweit — die Inventur hält fest, was schon da ist.
  2. 15Was könnte daraus werden? Drei mögliche ErgebnisseAus den Mitteln nach vorn denken: Welche drei Richtungen wären damit denkbar? Noch kein festes Ziel, nur Möglichkeiten, die sich mit dem Vorhandenen erreichen ließen. Eine davon nimmt jede Person mit in den nächsten Block.
  3. 15Leistbarer Einsatz Leistbarer Einsatz (Affordable Loss)Die Frage: Was sind wir bereit einzusetzen, ohne dass es existenziell weh tut — Geld, Zeit, Ansehen, Beziehungen? Die Grenze wird als Satz aufgeschrieben.

Pause

  1. 10Pause PauseDurchatmen — danach wird nach außen gedacht.

Hauptarbeit

  1. 25Partner-Radar Partner-Radar (Crazy Quilt)Wer aus der Spalte „Wen ich kenne“ könnte selbst mitgehen? Konkrete Namen nach Nähe sortieren — Partner sind Mitgestalter mit eigenem Einsatz.

Abschluss

  1. 20Erster Schritt Erster Schritt (Pilot in the Plane)Der kleinste Schritt mit vorhandenen Mitteln, innerhalb des leistbaren Einsatzes, mit einem echten Partner — bis wann, mit wem, woran merken wir Bewegung?

Woher der Ansatz kommt

Die Prinzipien stammen von Saras D. Sarasvathy, die deutschsprachige Werkzeugform von Michael Faschingbauer, René Mauer und der Effectuation-Community; die Bögen und Abläufe hier sind unsere Fassung davon. Danke dafür. effectuation.at ansehen ↗

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