Analysieren & Strukturieren

Kausalschleifen-Diagramm

Variablen als Knoten, Wirkungen als Pfeile mit Vorzeichen, und dann die Kreise suchen: Welche Schleifen schaukeln sich auf, welche pendeln sich ein? Erklärt, warum ein Problem sich hält, obwohl alle daran arbeiten.

Auch bekannt als: Causal Loop Diagram · CLD · Wirkungsschleifen · Feedback-Diagramm · Rückkopplungsdiagramm · Systemkarte

Dauer: 30–120 MinGruppe: 3–12 Personen

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So läuft es — Beispiel mit 30 Minuten, 8 Personen

  1. 10′Variablen benennen — Sechs bis zwölf Größen innerhalb der Grenze. Jede als Substantiv, das steigen und sinken kann.
  2. 5′Wirkungen ziehen, mit + und − — Kleingruppen zu dritt bauen je eine Teilkarte, danach werden sie zusammengelegt.
  3. 5′Schleifen finden und benennen — Kreise abfahren. Gerade Zahl an Minus-Pfeilen: verstärkend (R). Ungerade: ausgleichend (B). Jede Schleife bekommt einen Namen.
  4. 5′Zeitverzug markieren — Wo wirkt ein Pfeil erst nach Wochen oder Jahren? Zwei kurze Striche quer auf den Pfeil.
  5. 5′Die Geschichte der Karte erzählen — Eine Person erzählt die Karte als Geschichte, von der Leitfrage aus. Wo die Erzählung stockt, fehlt ein Pfeil oder eine Variable.

Andere Dauer oder Gruppengröße? Der Ablauf passt sich an — Methode übernehmen, im Editor Dauer setzen, die Schritte rechnen mit.

Material

Große Fläche oder Whiteboard mit der Vorlage „Kausalschleife“ · Variablen auf Karten, als Größen formuliert, die steigen und sinken können · Marker für Pfeile mit + (gleichsinnig) und − (gegensinnig) · die Systemgrenze aus dem Schritt davor

Woran es in der Praxis hakt

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Herkunft

Entwickelt von Jay W. Forrester (System Dynamics, MIT), ab 1961.

Geprüft am 25.09.2026. Quellen: en.wikipedia.org · systemdynamics.org

Methoden als solche sind frei — dieser Text ist eigenständig formuliert. Strukturquellen u. a.: Liberating Structures (CC BY-SA 4.0) und die World Café Community Foundation (CC BY-SA 4.0).