5-Why (Ursachenanalyse)
Fünfmal „Warum?“ hintereinander — führt vom Symptom zur eigentlichen Ursache, bevor jemand an Lösungen denkt.
Analysieren & Strukturieren
Wer spielt im System mit, wie nah steht er am Thema und wer ist mit wem verbunden? Drei Ringe um die Leitfrage, Beziehungen als Linien. Zeigt Bündnisse, Lücken und wen bisher niemand gefragt hat.
Auch bekannt als: Actor Map · Akteursanalyse · Stakeholder-Karte · Beziehungslandkarte · Akteurskarte
Dauer: 30–75 MinGruppe: 3–16 Personen
Andere Dauer oder Gruppengröße? Der Ablauf passt sich an — Methode übernehmen, im Editor Dauer setzen, die Schritte rechnen mit.
Drei Ringe um die Leitfrage auf Wand oder Whiteboard · Klebezettel für Personen, Gruppen, Organisationen · Marker für Verbindungslinien (durchgezogen für eng, gestrichelt für lose)
Fünfmal „Warum?“ hintereinander — führt vom Symptom zur eigentlichen Ursache, bevor jemand an Lösungen denkt.
Gedankensprung ins gescheiterte Projekt: „Es ist krachend schiefgegangen — warum?“ Macht Risiken aussprechbar, bevor sie eintreten (Gary Klein, 2007).
Teilnehmende sortieren vorbereitete Karten nach Wichtigkeit oder in eigene Gruppen — zeigt, wie Nutzer:innen denken, priorisieren und Dinge einordnen.
Das Wertversprechen einer Idee auf den Punkt bringen: Für wen löst sie welches Problem — und woran würde man den Nutzen messen? Das Ergebnis ist ein Prüfstein für die Idee.
Eine Idee als Geschäftsmodell durchdeklinieren: neun Felder auf einem Plakat zeigen, wie Wert entsteht, zu wem er fließt und was er kostet — Lücken werden sichtbar.
Die Schlüsselbegriffe der Challenge einzeln aufschrauben: Was heißt hier „ideal“, wer ist „Nutzer:in“? Schafft eine gemeinsame Sprache, bevor das Team in verschiedene Richtungen losläuft.
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Methoden als solche sind frei — dieser Text ist eigenständig formuliert. Strukturquellen u. a.: Liberating Structures (CC BY-SA 4.0) und die World Café Community Foundation (CC BY-SA 4.0).